ArchivMedizin studieren2/2013PJ im Ausland: Gegen eingeschränkte Aufwandsentschädigung

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PJ im Ausland: Gegen eingeschränkte Aufwandsentschädigung

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, 2/2013: 4

Richter-Kuhlmann, Eva

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Die Medizinstudierenden wollen sich nicht mit der im Rahmen der neuen Approbationsordnung zum 1. April eingeführten Höchstgrenze einer Aufwandsentschädigung von 597 Euro pro Monat für das praktische Jahr (PJ) im Ausland abfinden. In einer Umfrage des Hartmannbundes sprachen sich 90 Prozent der 6 000 befragten Medizinstudierenden für eine Aufhebung der Deckelung aus. „Die Medizinstudierenden, die ein PJ-Tertial innerhalb der EU oder in der Schweiz absolvieren wollen, stecken aufgrund der neuen Regelung in erheblichen Schwierigkeiten. Deshalb fordern wir den Gesetzgeber auf, diese Deckelung umgehend zurückzunehmen“, sagte Kristian Otte, Vorsitzender der Medizinstudierenden im Hartmannbund.

Bisher hatte es bei der PJ-Vergütung im Ausland kein Limit gegeben. Vor allem vor dem Hintergrund, dass diejenigen Studierenden, die bereits Verträge für die Zeit nach

dem 1. April abgeschlossen hätten, ihre Kontrakte möglicherweise neu abschließen müssten, sei der gesamte Vorgang völlig inakzeptabel, betonte Otte.

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Die Medizinstudierenden des Hartmannbundes fordern ferner eine bundesweit einheitliche Vergütung von 597 Euro monatlich an jedem PJ-Krankenhaus in Deutschland. ER

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