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Arbeitszeiten: Ärzte wollen Reduktion

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, 2/2013: 4

Richter-Kuhlmann, Eva

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Wir brauchen aus Gründen einer guten Patientenversorgung mehr Ärzte in Deutschland beziehungsweise eine bessere Organisation der Arbeit in den Krankenhäusern und Arbeitszeitmodelle, die dem Wunsch der Ärzte nach weniger Stress Rechnung tragen“, betonte Rudolf Henke, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes anlässlich der Präsentation der aktuellen Online-Umfrage unter Mitgliedern des Marburger Bundes Mitte März in Berlin.

Foto: dpa
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Der Umfrage zufolge fühlen sich fast drei Viertel der Klinikärzte durch ihre Arbeitszeiten im Krankenhaus in ihrer Gesundheit beeinträchtigt, besonders durch Schlafstörungen und häufige Müdigkeit. 89 Prozent der betroffenen Ärztinnen und Ärzte fühlen sich dadurch auch in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Die große Mehrheit der Befragten würde gerne ihre Arbeitszeit reduzieren. 57 Prozent erklärten, dass sie eine durchschnittliche Arbeitszeit von 40 bis 48 Stunden pro Woche inklusive anfallender Bereitschaftsdienste bevorzugen würden, nur elf Prozent wollen mehr als 48 Stunden arbeiten.

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Zudem wird der Erhebung zufolge noch immer bei mehr als der Hälfte der Krankenhausärzte (53 Prozent) die Arbeitszeit nicht systematisch erfasst. „Unser Eindruck ist, dass die Krankenhäuser diesen Missstand bewusst zulassen. Das empört uns“, sagte Henke. ER

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