ArchivMedizin studieren2/2013Arzt-Patienten-Kommunikation: Neues Curriculum 2014

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Arzt-Patienten-Kommunikation: Neues Curriculum 2014

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, 2/2013: 5

Hillienhof, Arne

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Foto: picture alliance
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Künftig sollen Medizinstudierende Patientengespräche schon ab dem ersten Semester kontinuierlich üben, um das Risiko von Fehldiagnosen und Falschbehandlungen aufgrund von mangelhafter Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu minimieren. Das sieht das Kommunikationscurriculum vor, das derzeit auf der Basis der neuen Approbationsordnung von Vertretern der medizinischen Fakultäten erarbeitet wird.

„Das Patientengespräch wurde lange Zeit unterschätzt und an den Universitäten zu wenig und zu spät gelehrt“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Jana Jünger vom Universitätsklinikum Heidelberg. Nur wenn der Patient sich verstanden fühle und seinem Arzt vertraue, kooperiere er auch bei der Therapie. Ärzte, die nicht zuhörten, gelangten zudem häufiger zur falschen Diagnose, weiß Jünger: „Die wichtigsten Hinweise für die Diagnose kommen schließlich vom Patienten selbst.“

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Im Herbst 2014 soll das Kommunikationscurriculum verabschiedet werden, so dass bis spätestens 2016 alle Studierenden gut in der ärztlichen Gesprächsführung ausgebildet und geprüft werden. hil

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