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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(14): A-674 / B-594 / C-594

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Zarnekow-Förderpreis – verliehen von der Illa-und-Werner-Zarnekow-Stiftung, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. Lena Fleig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Arbeitsbereich Gesundheitspsychologie, Freie Universität Berlin. In drei Fachkliniken nahm die Gesundheitspsychologin den Rehabilitationserfolg von mehr als 1 000 Patienten in den Blick. Häufige Diagnosen waren Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparats. Fleig konnte zeigen, dass sich die Effektivität der Rehabilitationsprogramme mit geringem Aufwand erheblich steigern lässt: Patienten, die als Zusatzbehandlung individuelle Online- und Telefonberatungen in Anspruch nehmen konnten, lebten zwölf Monate nach dem Klinikaufenthalt körperlich aktiver und ernährungsbewusster als die Vergleichsgruppe.

Seema Dangwal, Foto: IMTTS/ MHH
Seema Dangwal, Foto: IMTTS/ MHH

DHD-Forschungsstipendium – verliehen von der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD) an Dr. rer. nat. Seema Dangwal, Pharmakologin am „Institute of Molecular and Translational Therapeutics Strategies“ an der Medizinischen Hochschule Hannover. Dangwals Projekt, das mit 20 000 Euro gefördert wird, trägt den Titel „Role of platelet microRNAs in diabetic vascular crosstalk“. Ziel der Forschung ist es, die parakrine Rolle von microRNAs aus durch Thrombin aktivierten Thrombozyten auf den vaskulären Crosstalk unter erhöhten Glukosespiegeln zu untersuchen.

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Ludolph-Brauer-Medaille – verliehen von der Nordwestdeutschen Gesellschaft für Verdienste um die Fortbildung im Bereich der Inneren Medizin. Die Würdigung geht an Prof. Dr. med. Norbert Frey, Direktor der Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Frey beschäftigt sich bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten unter anderem mit der myokardialen Hypertrophie und der Herzinsuffizienz. Er ist auch in Projekte des Nationalen Genomforschungsnetzes auf nationaler und internationaler Ebene involviert.

Rehabilitationswissenschaftlicher Förderpreis – verliehen von den Celenus-Kliniken, Dotation: 7 500 Euro, an Dr. rer. medic. Holm Thieme, Kreischa. Mit seiner Arbeit zum Thema „Die Spiegeltherapie zur Steigerung der motorischen Funktionen nach Schlaganfall“ zeigte Thieme nach Worten von Celenus-Geschäftsführer Berthold Müller „neue Möglichkeiten für die Behandlung von Patienten in Rehakliniken auf“.

Romberg-Glas – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie an Prof. Dr. med. Peter Wolf, Dänisches Epilepsiezentrum Dianalund, für seine Verdienste um die Neurologie und Epileptologie in Deutschland. „Mein Dank gilt dem Vorstand von Bethel und den vielen hervorragenden Mitarbeitern, die ich dort hatte. Nur mit ihrer Hilfe und ihrem Engagement war es mir möglich, die Epilepsieklinik Mara in der Weise aufzubauen und weiterzuentwickeln, für die ich jetzt geehrt wurde“, sagte Wolf. EB

Nachwuchspreis

James Poulet, Foto: PE-Stiftung/UweDettmar
James Poulet, Foto: PE-Stiftung/UweDettmar

Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Nachwuchspreis – der mit 60 000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an den in Berlin tätigen Hirnforscher Dr. James Poulet. Der Engländer erhält die Auszeichnung, weil „seine Forschung dazu beiträgt, die neuronalen Grundlagen des Verhaltens zu verstehen“, heißt es in der vom Stiftungsrat der Paul-Ehrlich-Stiftung verfassten Begründung. Poulet erforscht, wie das Gehirn Sinneswahrnehmungen verarbeitet, die ein Verhalten auslösen.

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