ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2013Randnotiz: Twitter-Splitter

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Randnotiz: Twitter-Splitter

Dtsch Arztebl 2013; 110(14): A-637 / B-565 / C-565

Flintrop, Jens

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Daniel Bahr (FDP) findet keine Zeit mehr zu zwitschern. Bis zu seinem Amtsantritt als Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter im Mai 2011 hatte er mehr als 650 Tweets im Kurznachrichtendienst Twitter verschickt. Von Juli 2011 bis Dezember 2012 war Sendepause. Erst am 23. Januar lasen die 7 867 Follower wieder von ihm: „Einsatz hat sich gelohnt: zuständiger EU-Ausschuss stimmt für Erhalt der deutschen Pflegeausbildung. Zehn Schuljahre reichen auch weiterhin.“ Ich bin sein 7 868. Follower.

Ganz anders Jens Spahn (CDU): Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion twittert so gut wie täglich. Hier registriere ich mich als 1 924. Verfolger. Heute schreibt Spahn unter anderem: „#Sido ist werdender Vater, erfolgreicher Unternehmer und sicher pro Urheberrechte. Aus dem muss doch ein #CDU-Wähler zu machen sein!? ;-)“. Spahn hatte am 24. März in der Sendung „Absolute Mehrheit“ mit dem deutschen Rapper diskutiert – und in der Zuschauergunst das Nachsehen gehabt.

Karl Lauterbach finde ich bei Twitter gleich viermal. Der „Richtige“, also der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, scheint aber nicht dabei zu sein.

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Biggi Bender, die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, twittert seit Beginn des Jahres. Sie twittert am 20. März: „Wenn Daniel #Bahr die #Ärzte künftig #Prävention verordnen lassen will, wird es dann auch Radwege auf Rezept geben?“ So geht Opposition denke ich, und registriere mich als 235. Follower.

Dr. Martina Bunge, gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, hat keinen eigenen Twitter-Account.

Das Deutsche Ärzteblatt hat mit mir jetzt übrigens 1 824 Verfolger. Da geht noch was . . .

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