ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2013Einblicke: Werner Eberwein, Dipl.-Psych.

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Einblicke: Werner Eberwein, Dipl.-Psych.

PP 12, Ausgabe April 2013, U3

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Foto: Murat Türemis
Foto: Murat Türemis

Werner Eberwein, Dipl.-Psych., Verhaltenstherapeut, Humanistischer Psychotherapeut, Ausbilder und Buchautor, arbeitet seit 1986 in einer Praxisgemeinschaft mit sechs Kollegen in Berlin-Kreuzberg. Er ist Leiter des Fort- und Weiterbildungszentrums Berlin der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie.

Was machen Sie morgens zuerst?

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Oft komme ich erst mittags in die Praxis und arbeite dann bis abends, denn die meisten meiner Patienten sind berufstätig. Manchmal komme ich auf den letzten Drücker und bin dann etwas in Hektik. Ich nehme mir aber immer noch Zeit, meine Mitschriften aus den letzten Sitzungen zu lesen. Und dann stimme ich mich ein auf den Patienten, auf diese besondere Person, die gleich kommt.

Wie beenden Sie Ihren Arbeitstag?

Am Ende des Arbeitstages schreibe ich auf, wie die Sitzungen gelaufen sind. Dann räume ich meinen Schreibtisch gründlich auf. Das ist eine Art Ritual, um mich zu verabschieden von der Arbeit. Wenn ich nach Hause komme, nehme ich mir ein bisschen Zeit für mich, damit ich auf Privatleben umschalten kann.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf?

Dass es eine Arbeit ist, in der man tiefe Begegnungen mit Menschen erlebt und das Gefühl hat, etwas Sinnvolles zu tun.

Und was mögen Sie gar nicht?

Die Bürokratie und die Einengung unserer Kompetenz durch die Psychotherapie-Richtlinien. Und natürlich die Berichteschreiberei.

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