ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2013Anerkennungsgesetz: Bereits 20 000 Anträge im Gesundheitswesen

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Anerkennungsgesetz: Bereits 20 000 Anträge im Gesundheitswesen

Dtsch Arztebl 2013; 110(15): A-692 / B-608 / C-608

Richter-Kuhlmann, Eva

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Ausländische Ärzte sind in vielen deutschen Kliniken tätig. Hier eine Kollegin aus Rumänien. Foto: dpa
Ausländische Ärzte sind in vielen deutschen Kliniken tätig. Hier eine Kollegin aus Rumänien. Foto: dpa

Als einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und als „einen Paradigmenwechsel“ lobte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) das „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“, das vor einem Jahr in Kraft trat. „Das Gesetz zeigt Wirkung. Nach Schätzungen wurden bereits 30 000 Anträge auf Anerkennung gestellt und die Mehrzahl der beruflichen Auslandsabschlüsse auch als gleichwertig anerkannt“, betonte sie.

Der Großteil der Anträge auf Anerkennungen, nämlich etwa 20 000, wurde in den Gesundheitsberufen gestellt. Für zwei Berufe liegen bereits Zahlen vor: So stellten von April 2012 bis Ende Februar 2013 Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenpflegepersonal fast 12 000 Anträge auf Anerkennung ihrer Berufsqualifikation. Darunter befanden sich 8 635 Anträge von Ärzten und 3 123 Anträge im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege. Wanka würdigte auch das Engagement derjenigen, die neue Verwaltungsstrukturen aufgebaut haben. Vor allem die Kammern hätten Beachtliches geleistet.

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Auch Peter Clever, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, lobte das Gesetz. Gleichzeitig mahnte er jedoch, dass angesichts des gravierenden Fachkräftemangels in den Gesundheitsberufen jetzt dringend in den Ländern die Einheitlichkeit und Qualität des Vollzugs sichergestellt werden müssten. ER

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