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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(15): A-726 / B-636 / C-636

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Hermann-Emminghaus-Preis – verliehen vom Kuratorium Hermann-Emminghaus-Preis, Dotation: 5 500 Euro, gestiftet vom Unternehmen Lilly Deutschland, zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema „Neurobiologische Aspekte dissozialer Störungen“ wurde Priv.-Doz. Dr. med. Timo Vloet vom Universitätsklinikum Aachen mit diesem Preis ausgezeichnet.

Susanne Kraemer, Timo Vloet und Martin H. Schmidt (von links), Foto: Hermann-Emminghaus-Preis
Susanne Kraemer, Timo Vloet und Martin H. Schmidt (von links), Foto: Hermann-Emminghaus-Preis

International Klosterfrau Award – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Gesellschaft für pädiatrische Pneumologie von der MCM-Klosterfrau-Vertriebsgesellschaft, Dotation: 30 000 Euro, an Dr. Daniel James Jackson, Pädiater an der Universitätsklinik Wisconsin/Oregon, USA. Jackson hat den zeitlichen Zusammenhang zwischen allergischer Sensibilisierung und Wheezing (Giemen) bei viralen Atemwegsinfekten bei Kindern bis zu einem Alter von sechs Jahren untersucht. Die Forschung weist auf die Bedeutung des frühzeitigen Erkennens von Risikofaktoren für eine allergische Sensibilisierung hin.

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Martin-Kirschner-Preis – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte, Dotation: 2 500 Euro, für eine hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Notfallmedizin an Dr. med. Arasch Wafaisade. Ausgezeichnet wurde seine Arbeit mit dem Titel „Drivers of acute coagulopathy after severe trauma: a multivariate analysis of 1 987 patients“ mit Daten aus dem Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, welche durch die Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der Universität Witten/Herdecke am Klinikum Köln-Merheim ausgewertet wurden.

Dr.-Holger-Müller-Preis – verliehen von der Care-for-Rare Foundation und Dr.-Holger-Müller-Stiftung, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. Frank Kaiser aus dem Institut für Humangenetik der Universität zu Lübeck. Seine Arbeit beschreibt erstmalig Mutationen im RAD21-Gen als Ursache einer seltenen Erberkrankung. Betroffene Kinder zeigen eine Wachstumsretardierung und Skelettauffälligkeiten. Die Erkrankung ähnelt dem sogenannten Cornelia-de-Lange-Syndrom, allerdings sind die kognitiven und intellektuellen Symptome deutlich milder ausgeprägt. Ein Defekt im RAD21-Gen führt zu einer Fehlregulierung der Chromosomenteilung. Die Erkenntnisse des internationalen Teams um Kaiser sind von großer Bedeutung für das Verständnis seltener Erbkrankheiten und der biologischen Prinzipien der Zellteilung. EB

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