ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2013D2D-Telematikplattform: Labordatenträger-Anwendung läuft

TECHNIK

D2D-Telematikplattform: Labordatenträger-Anwendung läuft

Dtsch Arztebl 2013; 110(15): A-732

Krüger-Brand, Heike E.

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Rund 12 700 D2D-Anwender sind inzwischen bundesweit registriert. D2D ist die Telematikplattform der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) für die sichere Übermittlung von Dokumenten (www.d2d.de). Spitzenreiter ist dabei die KV Nordrhein mit 4 709 Anwendern, gefolgt von den KVen Baden-Württemberg (2 199), Bayerns (2 104) und Bremen (1 196). Während in den meisten KVen die D2D-Anwenderzahlen stagnieren, kommen in Nordrhein jeden Monat im Schnitt circa 70 neue Ärzte und Psychotherapeuten hinzu. Dieser positive Trend ist der KV zufolge auf die Vielfalt der in Nordrhein angebotenen D2D-Anwendungen zurückzuführen (wie Online-Abrechnung, eDMP, eDialyse, eKoloskopie-Doku, U-Teilnahmebescheinigung, eArztbrief).

Neben dem elektronischen Arztbrief, der sich zunehmend in der Dürener Ärzteschaft verbreitet, hat jetzt erstmals in Deutschland auch eine Dürener Laborpraxis die Labordatenträger-Anwendung (LDT) mit D2D unter der Arztsoftware Duria erfolgreich gestartet und verschickt LDT-Befunde nach den Vorgaben der entsprechenden Spezifikation an D2D-fähige Einsender.

Dies bietet sowohl dem Absender als auch dem Empfänger Vorteile: Auf den Einsatz des KBV-Kryptomoduls kann beispielsweise verzichtet werden, weil D2D bereits eine datenschutzkonforme Verschlüsselung enthält. Zudem wird bereits eine Public-Key-Infrastruktur (PKI) mit der D2D-Registrierung über die jeweilige KV „frei Haus“ geliefert. Mit Vereinheitlichung des Transportmechanismus kann der Supportaufwand für die Datenfernübertragung erheblich entlastet werden. Veraltete Mailbox-Verfahren können abgelöst werden. Außerdem ist die digitale Signatur in D2D realisiert. KBr

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