ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2013Atemwegserkrankungen: Therapie im Inhalatorium

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Atemwegserkrankungen: Therapie im Inhalatorium

Dtsch Arztebl 2013; 110(15): A-730 / C-639

EB

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In der Hals-Nasen-Ohren-Klinik des saarländischen Universitätsklinikums in Homburg wurde ein neuartiges Inhalatorium eröffnet, in dem stationäre und ambulante Patienten mit akuten und chronischen Atemwegserkrankungen schonend mit heilenden Inhalationen behandelt werden können (www.uks.eu/hno). „Die Inhalationstherapie stellt einen wichtigen Bestandteil in der ganzheitlichen Behandlung unserer Patienten mit chronischen Leiden dar. Insbesondere Patienten mit Erkrankungen der oberen Atemwege und nach Operationen im HNO-Gebiet profitieren sehr von dieser Methode“, erklärte Klinikdirektor Prof. Dr. med. Bernhard Schick.

Patientinnen bei der Therapie im Homburger Inhalatorium. Foto: Universitätsklinikum des Saarlandes
Patientinnen bei der Therapie im Homburger Inhalatorium. Foto: Universitätsklinikum des Saarlandes

Das Inhalatorium bietet für unterschiedliche Erkrankungen der Atemwege, von der Nase über den Kehlkopf und die Bronchien bis in die Lunge, geeignete Geräte und Therapieformen an. Hierbei kommen an fünf Inhalationsgeräten in einem ganzheitlichen Therapieansatz neben Medikamenten auch Solelösungen, ätherische Öle und pflanzliche Naturheilstoffe zur Anwendung. Die Atemwege können dadurch schonend angefeuchtet und gereinigt werden; zäher Schleim wird gelöst, und chronische Entzündungsherde werden therapiert. Eine Besonderheit des Inhalatoriums ist die Möglichkeit, auch das Mittelohr über ein spezialisiertes Inhalationsgerät behandeln zu können. Dies war bisher noch nicht möglich und ist vor allem bei hartnäckigen Belüftungsstörungen des Mittelohrs hilfreich. EB

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