ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2013Bereitschaftsdienstnummer: Erfolgreich im ersten Jahr

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Bereitschaftsdienstnummer: Erfolgreich im ersten Jahr

Dtsch Arztebl 2013; 110(16): A-747 / B-655 / C-655

Richter-Kuhlmann, Eva

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Die bundesweite Rufnummer für den Bereitschaftsdienst wird von den Patienten gut angenommen. Foto: dpa
Die bundesweite Rufnummer für den Bereitschaftsdienst wird von den Patienten gut angenommen. Foto: dpa

Von den Patienten wird die seit einem Jahr bundesweit einheitliche Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes offensichtlich gut angenommen: Allein über die zurückliegenden Osterfeiertage wählten 120 000 Menschen die 116 117. Organisiert wird dieser Service durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen).

Über die gute Resonanz im ersten Jahr der Freischaltung der bundeseinheitlichen Nummer ist der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. med. Andreas Köhler, sehr erfreut: „Die 116 117 ist ein voller Erfolg. Es gingen 3,3 Millionen Anrufe ein – das ist deutlich mehr, als wir erwartet hatten“, sagte er anlässlich des einjährigen Jubiläums. Am häufigsten wurde die 116 117 im Dezember 2012 in Anspruch genommen (circa 500 000 Anrufe).

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Köhler wies auf den technischen Aufwand hin, der hinter der 116 117 steckt. Der Anrufer wird automatisch anhand der Vorwahlnummer seines Standortes dem zuständigen Bereitschaftsdienstbezirk zugeordnet und direkt oder über ein Callcenter mit diesem verbunden. Die Kosten hätten 2012 etwa zwei Millionen Euro betragen und würden über die Verwaltungshaushalte der KVen finanziert.

Noch sei die einheitliche Rufnummer nicht in allen KV-Regionen vollständig umgesetzt. 2014 soll die Nummer in ganz Deutschland funktionieren. ER

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