ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2013GOÄ: Angemessene Punktwerterhöhungen
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. . . Dass die PKV wenig Interesse an einer Einigung hat und dies mit der grotesken Forderung nach einem pauschalen „Risikoabschlag“ von 25 Prozent für alle privatärztlichen Leistungen untermauert – bei einem seit 1996 unveränderten Punktwert –, liegt auf der Hand.

Solange eine Einigung nicht erzielt wird, bleibt alles beim Alten – und entwertet die ärztliche Tätigkeit jährlich um die Inflationsrate.

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Vor diesem Hintergrund kann die PKV gar kein Interesse an einer Reform haben; diese einfache Rechnung funktioniert seit nunmehr 17 (!) Jahren.

Wenn die PKV nicht endlich bereit ist, konstruktiv mit der BÄK eine neue GOÄ zu konsentieren, die nicht nur die Veränderungen unseres Faches, sondern auch die allgemeinen Kostenentwicklungen berücksichtigt, sollte die BÄK sich darauf konzentrieren, der Inflation angemessene Punktwerterhöhungen zu fordern, wie sie auch in den Gebührenordnungen anderer freier Berufe selbstverständlich sind. Die Verweigerungshaltung der PKV würde sich rasch ad absurdum führen.

Dr. Ulrich M. Reinecke, Vorsitzender des
Vorstandes orthonet-NRW e.G., 50672 Köln

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