ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2013Praenatest: Ausgezeichnet
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Ihr Beitrag über den seit einiger Zeit zur Verfügung stehenden PraenaTest zur pränatalen Erkennung des Down-Syndroms ist ausgezeichnet und differenziert natürlich auch hervorragend den Wert dieser Untersuchung. Eine pränatale Abklärung dieses Gendefekts ist in jedem Fall wünschenswert . . .

Selbstverständlich sind diese Behinderten, wenn sie unwissentlich damit geboren wurden, vor allem geliebt, liebenswert und zutraulich. Und da gibt es natürlich, wie auch bei Gesunden, ein breites Spektrum der Verhaltensweise, eine große Bandbreite der Leistungen, besonders im sportlichen Bereich. Ich erinnere an „Special Olympics“. Ich selbst leite eine Behindertensportgruppe seit über 30 Jahren. Doch ich kenne den Schock, den Eltern erleiden, wenn das von ihnen heißerwünschte Kind einen solchen Gendefekt hat und wie lange der Prozess, damit zu leben, andauert. Zu meiner Genugtuung erkennt auch Herr Prof. Schneider letztlich den Wert dieses Tests an. – Unsere Gesellschaft leistet Vorbildhaftes zur Annahme und zur Eingliederung von geistig und körperlich Behinderten in unser aller Leben. Und das ist gut so. Doch vorbeugend ist es unsere vornehmste Aufgabe, gesundes Leben, geistig und körperlich, in seiner normalen Entwicklung zu erhalten und zu bewahren.

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Dr. Utta Recknagel, 67117 Limburgerhof

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Avatar #40985
RBUlrich
am Samstag, 11. Mai 2013, 14:36

Erschreckend!

Ich kann nur hoffen daß ich diesen Artikel falsch interpretiert habe...
Avatar #559410
anirolf
am Dienstag, 7. Mai 2013, 21:25

Gruselig

Was würden die von Frau Dr. Recknagel in der Sportgruppe betreuten Menschen mit Behinderung wohl denken, wenn sie wüssten, dass ihre Betreuerin es als "vornehmste Aufgabe" ansieht, die Geburt von Menschen mit Down-Syndrom zu verhindern? Diese Erkenntnis dürfte wie ein Schlag in´s Gesicht sein.

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