ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2013Universitätskliniken: 2,6 Prozent mehr Gehalt in diesem Jahr

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Universitätskliniken: 2,6 Prozent mehr Gehalt in diesem Jahr

Dtsch Arztebl 2013; 110(16): A-746 / B-654 / C-654

Flintrop, Jens

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Für die Ärzte an den Unikliniken steigt das Gehalt rückwirkend zum 1. März. Foto: picture alliance
Für die Ärzte an den Unikliniken steigt das Gehalt rückwirkend zum 1. März. Foto: picture alliance

Der Marburger Bund (MB) und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben sich am 11. April in Berlin auf einen neuen Tarifvertrag für die circa 18 000 Ärztinnen und Ärzte in Universitätskliniken im TdL-Tarifbereich geeinigt. Die Tarifvereinbarung sieht lineare Gehaltserhöhungen im Gesamtumfang von 4,6 Prozent vor: Rückwirkend zum 1. März 2013 steigen die Gehälter der Ärzte um 2,6 Prozent und in einem zweiten Schritt ab 1. März 2014 um weitere 2,0 Prozent. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Januar 2015. Damit steigen die Ärztegehälter linear exakt genauso viel wie die der Ärzte in den kommunalen Kliniken (plus 4,6 Prozent in zwei Stufen).

Die Entgeltgruppe der Assistenzärzte (Ä 1) wurde um eine zusätzliche Stufe ab dem sechsten Jahr ergänzt, die den Betrag der Stufe 5 um 135 Euro übersteigt. „Damit wurde unserer Forderung Rechnung getragen, jungen Ärztinnen und Ärzte eine bessere Gehaltsperspektive zu geben, die beispielsweise aus familiären Gründen mehr Zeit für ihre Weiterbildung zum Facharzt benötigen“, sagte Rudolf Henke. Der MB-Vorsitzende bezeichnete den Abschluss als „annehmbares Ergebnis“. Über die Gehaltserhöhung hinaus habe man strukturelle Änderungen im Tarifgefüge erreicht.

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Änderungen gibt es bei den Zeitzuschlägen für Vollarbeit, beispielsweise an Sonn- und Feiertagen. Diese werden auf eine neue, für die Ärzte günstigere Grundlage gestellt. Zudem konnte der MB eine bessere Bezahlung an Samstagen durchsetzen. JF

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