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Nicht unerwähnt bleiben sollte das Phänomen des absichtlichen Verschluckens. Derartige Ingestionen finden sich bei Patienten in psychiatrischen Einrichtungen und im Strafvollzug. Häufiger in den 1960-iger Jahren, zuletzt mit deutlich abnehmender Tendenz, wohl wegen der Erfolge der Endoskopie, haben verurteilte Straftäter zum Beispiel zusammengebundene Metallfedern geschluckt, die sich nach kurzer Zeit im Magen öffneten und wegen ihrer Größe nicht auf natürlichem Weg abgehen konnten. Sie versprachen sich von der dann notwendigen operativen Bergung eine Änderung ihrer als meist „ trostlos” empfundenen Situation im Strafvollzug und eventuell eine spätere Fluchtmöglichkeit im Krankenhaus. Gefängnischirurgen sind diese Vorgänge wohl vertraut.

DOI: 10.3238/arztebl.2013.0297c

Dr. med. Ulrich Mairose, Am Wasserturm 58, 42489 Wülfrath

mairose_gundermann@hotmail.com

1.
Ambe P, Weber SA, Schauer M, Knoefel WT: Swallowed foreign bodies in adults. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(50): 869−75 VOLLTEXT
1.Ambe P, Weber SA, Schauer M, Knoefel WT: Swallowed foreign bodies in adults. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(50): 869−75 VOLLTEXT

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