ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2013Medizinstudium: Hartmannbund für einheitliche Vergütung im praktischen Jahr

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Medizinstudium: Hartmannbund für einheitliche Vergütung im praktischen Jahr

Dtsch Arztebl 2013; 110(17): A-806 / B-702 / C-702

Hillienhof, Arne

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Studierende im praktischen Jahr dürfen bis zu 597 Euro monatlich erhalten. Foto: vario images
Studierende im praktischen Jahr dürfen bis zu 597 Euro monatlich erhalten. Foto: vario images

Der Hartmannbund (HB) fordert die Unikliniken und Lehrkrankenhäuser auf, ihre Studierenden im praktischen Jahr (PJ) entsprechend der Möglichkeiten der Approbationsordnung zu entlohnen. Die Kliniken dürften ihre PJler nicht wie billige Arbeitskräfte behandeln und für einen Vollzeitjob nicht wenig bis überhaupt keine Vergütung zahlen, sagte Kristian Otte, Vorsitzender der Medizinstudierenden im HB.

Der Verband werde sich für die Einführung einer bundesweit einheitlichen PJ-Vergütung in Anlehnung an die zum 1. April eingeführte monatliche Maximalvergütung in Höhe von 597 Euro einsetzen. Otte sieht dabei die Mehrheit der HB-Medizinstudierenden hinter sich.

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Eine Erhebung des HB besagt, dass etwa 30 Prozent von 1 000 befragten PJ-Studierenden angeben, keine PJ-Vergütung erhalten zu haben. Weitere 30 Prozent haben bis zu 300 Euro erhalten und circa 25 Prozent bis zu 400 Euro. Die PJ-Standorte, die keine Aufwandsentschädigung zahlten, verteilten sich auf ganz Deutschland.

An der Medizinischen Fakultät der Universität Frankfurt am Main hat unterdessen am 19. April eine Protestaktion stattgefunden. Die Studierenden fordern die Einführung einer PJ-Vergütung. hil

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