ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2013Pflegezusatzversicherung: Bahr kritisiert Stiftung Warentest

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Pflegezusatzversicherung: Bahr kritisiert Stiftung Warentest

Dtsch Arztebl 2013; 110(17): A-806 / B-702 / C-702

dpa

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Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr (FDP) hat die Stiftung Warentest wegen ihres Vergleichs von Pflegetarifen kritisiert. Der Test sei „unseriös und unsachlich“, sagte er. Die Stiftung Warentest hatte insgesamt 23 Pflege-Tagegeldversicherungen ohne staatliche Förderung und 17 mit staatlicher Förderung untersucht. Trotz einiger Vorteile seien die geförderten Tarife nicht zu empfehlen, wenn es darum gehe, die finanzielle Lücke zu schließen, so das Fazit der Verbraucherexperten.

Bahr verwies darauf, dass die Pflegeversicherung eine Teilkostenabsicherung bleibe. Ein Eigenanteil müsse „aus Rente, Ersparnissen und der Pflegevorsorge getragen werden“. Bahr betonte, dass die geförderten Pflegetarife ein Einstieg in die private Vorsorge sein sollen.

Wer eine private Zusatzversicherung für den Pflegefall abschließt, bekommt seit Jahresbeginn unter bestimmten Voraussetzungen monatlich fünf Euro Zuschuss vom Staat. dpa

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