ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2013Helmut Remschmidt: Nestor der Kinder- und Jugendpsychiatrie

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Helmut Remschmidt: Nestor der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Dtsch Arztebl 2013; 110(17): A-839 / B-731 / C-729

Warnke, Andreas

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Helmut Remschmidt, Foto: Archiv, DÄ
Helmut Remschmidt, Foto: Archiv, DÄ

Prof. Dr. med. Dr. phil. Helmut Remschmidt feierte am 25. April seinen 75. Geburtstag. Er ist herausragender Nestor der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Doch auch weit über das Fachgebiet hinaus erwarb er sich Verdienste um die ärztliche Weiterbildung, universitäre Lehre, Forschung und Forschungsförderung und internationale Kooperation.

Nur weniges seiner Lebensleistung lässt sich in der Kürze zusammenfassen. Er war Lehrstuhlinhaber an der Freien Universität Berlin und später an der Philipps-Universität Marburg. Nahezu drei Jahrzehnte engagierte er sich im Wissenschaftlichen Beirat der Bundes­ärzte­kammer. Er ist stellvertretender Leiter der medizinisch-wissenschaftlichen Redaktion des Deutschen Ärzteblattes.

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Sein Engagement spiegelt sich in mehr als 600 Veröffentlichungen in Zeitschriften und mehr als 60 Buchpublikationen wider. Die Qualität der Forschung fand Ausdruck in Sonderforschungsbereichen, klinischen Forschergruppen und Schwerpunktprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie Modellprogrammen der Bundesregierung. Herausragend sind die Studien zur Schizophrenie und Essstörungen sowie zu jugendlichen Delinquenten. Er war Direktor des weltweiten Programms der World Psychiatric Association und Welt­gesund­heits­organi­sation, in dessen Rahmen „Field Studies on School Drop Out“ durchgeführt wurden.

Basis seines Schaffens waren stets die Familie und seine Fähigkeit zu bestärkender Freundschaft. Fünf seiner Schüler sind Lehrstuhlinhaber des Fachgebietes geworden. Ihm gelten unsere große Dankbarkeit und herzlichsten Glückwünsche. Prof. Dr. med. Andreas Warnke

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