ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2013Hochschulen: Die BAföG-Reform soll kommen

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Hochschulen: Die BAföG-Reform soll kommen

Dtsch Arztebl 2013; 110(17): [71]

Hillienhof, Arne

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Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat Überlegungen der neuen Bundesbildungsministerin Johanna Wanka begrüßt, die Förderung von Schülern und Studierenden nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) umfassend zu reformieren. „Das BAföG geht heute teilweise an der Lebenswirklichkeit vorbei“, man müsse daher die Konditionen „insgesamt auf den Prüfstand stellen“, sagte die Ministerin der „Süddeutschen Zeitung“. Möglich sei es, BAföG auch älteren Studierenden einzuräumen und es auch bei einem Teilzeitstudium auszuzahlen, meinte Wanka. Im April will die Ministerin darüber mit den Ländern beraten.

„Die Überlegungen entsprechen dem, was die Studentenwerke seit Jahren vorschlagen“, unterstrich DSW-Präsident Dieter Timmermann die Vorschläge. Er mahnte jedoch: „Wir brauchen beides, eine Erhöhung der BAföG-Sätze und eine Ausweitung auf neue und künftige Studierendengruppen.“ Wichtig sei außerdem, dass die Studierenden bei Auslandsaufenthalten das BAföG leichter mitnehmen könnten. „Die letzte BAföG-Erhöhung war im Jahr 2010. Auf Basis der seitdem vorhandenen Entwicklung von Preisen und Einkommen wird voraussichtlich eine Erhöhung im zweistelligen Bereich erforderlich sein“, rechnete Timmermann vor. hil

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