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Die Autoren bedanken sich sehr für die kritischen Hinweise und Anregungen. Wir stimmen zu, dass die Untersuchungen zur olfaktorischen Funktion bei der progressiven supranukleären Ophthalmoplegie (PSP) auf Studien an kleinen Patientenzahlen beruhen. Ziel unseres Beitrages war es jedoch, bereits existierende Empfehlungen weiterzugeben und die Riechtestung bei den Parkinson-Syndromen als diagnostisches Zusatzinstrument aufzufassen. Es wurde daher auf die diagnostische Wertigkeit der Kombination mehrerer nichtinvasiver Testverfahren bei atypischen Parkinson-Syndromen nicht gesondert hingewiesen. Die hiermit erzielbare höhere Spezifität und Sensitivität können wir jedoch uneingeschränkt bestätigen.

Auch ist es natürlich richtig, dass eine breite Aufklärung der Bevölkerung über die potenzielle Relevanz der Riechstörung bei der Früherkennung des idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS) erst dann sinnvoll erscheint, wenn wirksame Behandlungsmethoden zur Verzögerung der Krankheitsprogression des IPS in der Frühphase zur Verfügung stehen. Allerdings ist es bereits jetzt so, dass viele Menschen über die Medien Hinweise zur möglichen Bedeutung von Riechstörungen bekommen. Daher halten wir eine differenzierte Information der ärztlichen Kollegen für wichtig, da diese mit Fragen zur diesem Thema konfrontiert werden.

DOI: 10.3238/arztebl.2013.0346

Prof. Dr. med. Karl-Bernd Hüttenbrink
HNO-Klinik, Universitätsklinikum Köln
huettenbrink.k-b@uni-koeln.de

Prof. Dr. med. Thomas Hummel
HNO-Klinik, Technische Universität Dresden

Prof. Dr. med. Daniela Berg
Prof. Dr. med. Thomas Gasser
Abteilung Neurodegeneration, Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Tübingen

PD Dr. med. Antja Hähner
Klinik für Neurologie, Technische Universität Dresden

Interessenkonflikt
Prof. Hüttenbrink ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Olfaktologie/Gustologie der Deutschen Gesellschaft für HNO und Kopf- und Hals-Chirurgie. Der Hersteller von Sniffin Sticks, die Firma Burghart, ist auf den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft vertreten. Forschungsarbeiten mit den Riechstiften erfolgen mit der Firma Burghart.

Prof. Hummel bekam Teilnahmegebühren für Kongresse (z. B. MDPD) und Reisekosten erstattet von der Firma Teva. Drittmittel erhielt er von den Firmen Teva, Takasago, Unilever, Fragance Resource, Primavera, Bionorica, Givaudan und der Firma Burghart (Hersteller von Sniffin Sticks).

Prof. Berg erhielt Drittmittel von den Firmen Teva und CIN Pharma.

Prof. Gasser bekam Honorare für Beratertätigkeiten von den Firmen Cephalon Pharma und Merck Serono.

PD Dr. Hähner erhielt Drittmittel von der Firma TEVA.

1.
Hüttenbrink KB, Hummel T, Berg D, Gasser T, Hähner A:
Olfactory dysfunction: common in later life and early warning of neurodegenerative disease. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(1–2): 1–7. VOLLTEXT
1.Hüttenbrink KB, Hummel T, Berg D, Gasser T, Hähner A:
Olfactory dysfunction: common in later life and early warning of neurodegenerative disease. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(1–2): 1–7. VOLLTEXT

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