ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2013Gesundheitskarte: Zuschlag für zweite Kartengeneration

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Gesundheitskarte: Zuschlag für zweite Kartengeneration

Dtsch Arztebl 2013; 110(19): A-913 / B-797 / C-793

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Die elektronische Gesundheitskarte soll künftig noch höhere Anforderungen an den Datenschutz erfüllen. Foto: dapd
Die elektronische Gesundheitskarte soll künftig noch höhere Anforderungen an den Datenschutz erfüllen. Foto: dapd

Die gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte hat im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag für die Kartengeneration 2 der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) an Giesecke & Devrient GmbH und T-Systems International GmbH erteilt. „Wir freuen uns, mit diesen Unternehmen zuverlässige Partner für unser wichtigstes Ziel – die Vernetzung des Gesundheitswesens zum Wohle der Patientinnen und Patienten – gefunden zu haben“, sagte Prof. Dr. Arno Elmer, Hauptgeschäftsführer der gematik GmbH. Damit sei die Zukunftsfähigkeit des Projekts elektronische Gesundheitskarte und Tele­ma­tik­infra­struk­tur gesichert.

Mit dem Generationswechsel der Karten vollzieht sich der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlene Umstieg auf stärkere und langfristig geeignete kryptografische Verfahren. Letztere sollen den Datenschutz und die Datensicherheit in der Tele­ma­tik­infra­struk­tur weiter erhöhen. Über eine Multireferenz-PIN kann der Karteninhaber künftig zudem gezielt Bereiche der Gesundheitskarte freischalten. Zusätzlich kann die Gültigkeit der eGK deutlich verlängert werden.

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Der Auftrag an die Industrie umfasst unter anderem die Entwicklung eines Kartenbetriebssystems und der Objektsysteme für die Kartentypen Gesundheitskarte, Heilberufsausweis, Institutionskarte und Gerätekarten. EB

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