ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2013Randnotiz: Neubau in Rekordzeit

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Randnotiz: Neubau in Rekordzeit

PP 12, Ausgabe Mai 2013, Seite 197

Richter-Kuhlmann, Eva

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Seit dem 16. April baumelt auf dem Rohbau des neuen Gebäudes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am Kapelle-Ufer in Berlin – prominent gleich neben dem Hauptbahnhof gelegen – eine Richtkrone. Auch der Bauzaun ist neu gestrichen und unter anderem mit einem Zitat von Marie Curie versehen: „Man muss an seine Berufung glauben und alles daransetzen, sein Ziel zu erreichen.“

Dem Bauherrn gelingt dies offensichtlich gut: Nur elf Monate nach der Grundsteinlegung konnte das Richtfest für den großen BMBF-Neubau am Dienstsitz Berlin stattfinden – zwei Monate vor dem geplanten Termin. Das ist rekordverdächtig. Bun­des­for­schungs­minis­terin Johanna Wanka verriet, dass der Ministeriumsneubau erstmals im zivilen Hochbau des Bundes als öffentlich-private Partnerschaft gebaut und betrieben wird. Der zügige Baufortschritt zeige: „Es funktioniert hervorragend. Und es rechnet sich“, betonte sie. Um etwa zehn Prozent günstiger gegenüber einer konventionellen Eigenrealisierung soll der Neubau sein.

Nicht mehr lange, und die Fußgänger werden auf ihrem Weg vom Hauptbahnhof zum Regierungsviertel das Anbringen einer „energetisch hochwirksamen Fassade aus Naturstein, Glas- und Photovoltaik-Elementen“ beobachten können. „Wir bauen mit diesem Gebäude Zukunft“, versprach Wanka beim Richtfest. Das Ministeriumsgebäude soll in puncto Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Innovation vorbildlich sein. Der Einzug der etwa 350 Berliner Beschäftigten des BMBF ist für Herbst 2014 geplant. Der erste Dienstsitz des Ministeriums bleibt unverändert Bonn; dort arbeiten 75 Prozent der BMBF-Beschäftigten.

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