ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2013Internetnutzung: Risiko-Selbsttest für Jugendliche

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Internetnutzung: Risiko-Selbsttest für Jugendliche

Dtsch Arztebl 2013; 110(20): A-997 / B-869 / C-865

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Mehr als zwei Stunden täglich verbringen Jugendliche heute im Durchschnitt im Netz. Foto: dpa
Mehr als zwei Stunden täglich verbringen Jugendliche heute im Durchschnitt im Netz. Foto: dpa

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat auf die starke Zunahme der mobilen Internetnutzung bei Jugendlichen hingewiesen. Während im Jahr 2011 noch 22 Prozent der jungen Menschen einen mobilen Internetzugang via Smartphone nutzten, waren es ein Jahr später bereits 40 Prozent. „Der mobile Internetzugang per Handy wirkt sich stark auf das Nutzungsverhalten der Jugendlichen aus: Es kann von praktisch überall kommuniziert oder gespielt werden, nicht mehr nur von zu Hause aus“, sagte BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. Dies berge auch das Risiko, dass Jugendliche problematische bis abhängige Nutzungsmuster entwickeln.

Im Durchschnitt verbringen Jugendliche heute mehr als zwei Stunden täglich im Netz, um in sozialen Netzwerken, Chats oder per E-Mail zu kommunizieren. Die BZgA hat für junge Menschen ein Portal zur Sensibilisierung für einen maßvollen Umgang mit dem Internet entwickelt. Unter www.ins-netz-gehen.de (Menü: Check dich selbst/Bin ich süchtig?) können sie einen Selbsttest machen, der ihnen aufzeigt, wie riskant ihre Internetnutzung eingeschätzt wird. Infobereiche stellen anschaulich die Suchtrisiken dar und zeigen Handlungsalternativen auf. Hinweise auf Beratungs- und Hilfeeinrichtungen für den Ernstfall sind ebenfalls Teil der Internetseite. Zusätzlich gibt es den Elternratgeber „Online sein mit Maß und Spaß“ und den Flyer „Computerspiele? Find ich toll!“ unter www.bzga.de/infomaterialien/suchtvorbeugung. EB

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