ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2013Interview: Flucht in die Schweiz
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. . . So stellen sich Gesundheitspolitiker der Grünen die Zukunft unseres Gesundheitswesens vor:

Die ausgequetschten Zitronen der ambulanten Versorgung sollen noch weiter bemüht werden, um das „System der Arztzentrierung“ zu überwinden, die funktionierende PKV soll gegen alle verfassungsrechtlichen Bedenken aufgelöst, die Krankenkassen mit noch mehr Kompetenzen ausgestattet werden. Der große Hammer der Zwangssolidarität soll die Zweiklassenmedizin bekämpfen, ansonsten fehlte mir in diesem Interview noch der szenetypische Hinweis, dass in Schweden das Gesundheitssystem „besser sei“. Komplettiert man dies noch mit den Plänen der SPD-Ministerin Manuela Schwesig, welche die Steuersätze erhöhen möchte, um „behinderten Kindern von Hartz-IV-Empfängern die Teilnahme an Schwimmwettkämpfen zu ermöglichen“ (Anne Will, 10. 3. 2013), dann bleibt einem angesichts dieser geplanten Zwangsbeglückung nur die reaktive Depression oder die Flucht in die Schweiz.

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Dr. Steffen Grüner, 49076 Osnabrück

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