PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(20): A-1000 / B-872 / C-868

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Gustav-Bucky-Preis – verliehen von der Berliner Röntgen-Gesellschaft Röntgenvereinigung zu Berlin und Brandenburg, Dotation: 500 Euro, an Dr. med. Diane Renz, Radiologin, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit „Pharmacokinetic Approach for Dynamic Breast MRI to Indicate Signal Intensity Time Curves of Benign and Malignant Lesions by Using the Tumor Flow Residence Time“, in der sie die pathophysiologischen Vorstellungen der Pharmakokinetik von Mammaläsionen untersucht.

Jürgen-Heiko Borwieck, Patrick Schramm, Gabriele Nöldge- Schomburg, und Christian Werner (von links). Foto: Bischof & Broel/DAC 2013
Jürgen-Heiko Borwieck, Patrick Schramm, Gabriele Nöldge- Schomburg, und Christian Werner (von links). Foto: Bischof & Broel/DAC 2013

Heinrich-Dräger-Preis – verliehen im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Anästhesiekongresses von Prof. Dr. Christian Werner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, und Jürgen-Heiko Borwieck, Geschäftsführer Dräger Medical, an Dr. med. Patrick Schramm, stellvertretender Oberarzt für Anästhesiologie an der Uniklinik Mainz. Der Preis ist mit 2 500 Euro dotiert. In seiner Studie mit 30 Sepsispatienten sah Schramm einen Zusammenhang zwischen einer gestörten zerebrovaskulären Autoregulation und einem sepsis-assoziierten Delir bestätigt.

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Theresia Weber, Foto: privat
Theresia Weber, Foto: privat

Chirurgischer Förderpreis Perioperative Medizin – verliehen von der Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Fresenius-Stiftung, an Prof. Dr. med. Theresia Weber, Oberärztin und Leiterin des Referenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Ulm. Sie überzeugte die Jury durch fortschrittliche Arbeiten auf dem Gebiet der Nebenschilddrüsenerkrankungen. In der prospektiven Multicenter-Studie „Parathyroidectomy, Elevated Depression Scores, and Suicidal Ideation in Patients With Primary Hyperparathyroidism“ beschreibt sie die spezifische Reduktion depressiver Symptome nach operativer Behandlung der Nebenschilddrüsen-Überfunktion. Zur Optimierung des operativen Eingriffs entwickelte sie zusammen mit Arbeitsgruppen aus der Nuklearmedizin, Pathologie und Endokrinologie ein Bildgebungsverfahren, das präoperativ die gezielte Lokalisation der Adenome ermöglicht. Der bedeutende Fortschritt wurde in der Arbeit „Accurate Preoperative Localization of Parathyroid Adenomas With C-11 Methionine PET/CT“ publiziert.

Arthur-Weber-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Arthur-Weber-Stiftung „Forschen, um zu helfen“, an Prof. Dr. Stefan Frantz, Professor für Translationale Forschung, Wissenschaftlicher Geschäftsführer am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg und stellvertretender Klinikdirektor Medizinische Klinik und Poliklinik I, Universitätsklinikum Würzburg. Er erhält den Preis für seine „richtungsweisenden Untersuchungen zur Rolle der angeborenen Immunität für Heilung und Remodeling nach Myokardinfarkt“, so die Worte der Laudatio. EB

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