ArchivDeutsches Ärzteblatt18/1996Vorschläge für ein körperliches Präventionstraining

MEDIZIN: Die Übersicht

Vorschläge für ein körperliches Präventionstraining

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LNSLNS 1. Schwerpunkt des Trainings:Ausdauertraining: Dynamische Belastungen größerer Muskelgruppen. Ergänzend: Training von Flexibilität, Koordination und Kraft (unter Anleitung)
2. Energieumsatz: Über 1500 bis 2000 Kcal/Woche, zum Beispiel: zwei bis drei Stunden/Woche Laufen, drei bis vier Stunden/ Woche Radfahren oder Schwimmen. Merke: Auch ein geringerer Trainingsumfang ist allgemein und präventivmedizinisch wirksam.
3. Belastungsintensität: Unterhalb der Ausdauerleistungsgrenze (75 bis 85 Prozent der Dauerleistungsgrenze, oder 50 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz oder der maximalen Sauerstoffaufnahme, unterhalb der
aerob-anaeroben Schwelle)
4. Belastungsdauer: . 20 Minuten/Trainingseinheit, möglichst zwei- bis dreimal/Woche
5. Trainingsbeginn: Belastung über 5 Minuten, Erholung 1 bis 3 Minuten, Belastungssteigerung fünf bis 10 Prozent pro Monat.
6. Vorsorgeuntersuchung: Sportärztliche Voruntersuchung vor Trainingsbeginn, danach einmal jährlich (mindestens alle 2 Jahre)
7. Alter: Alter schützt vor Training nicht! (Auch im Alter kann man wirksam trainieren!)

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