ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2013Hauchdünne Hornhauttransplantate – schnelle und gute Sehschärfenerholung

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Hauchdünne Hornhauttransplantate – schnelle und gute Sehschärfenerholung

Descemet stripping endothelial keratoplasty—rapid recovery of visual acuity

Dtsch Arztebl Int 2013; 110(21): 365-71; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0365

Maier, Philip; Reinhard, Thomas; Cursiefen, Claus

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Hintergrund: Technische Innovationen haben es ermöglicht, bei Hornhauttransplantationen nicht mehr die gesamte Hornhaut (perforierende Keratoplastik, [PKP]), sondern nur die erkrankten Teile zu ersetzen. Dabei eignen sich die Methoden der hinteren lamellären Hornhauttransplantation (Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty [DSAEK] und Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty [DMEK]) für Patienten mit Endothelinsuffizienz (Fuchssche Endotheldystrophie, bullöse Keratopathie, Endothelversagen nach Keratoplastik). Es ist jedoch noch unklar, welches Verfahren im individuellen Fall am besten geeignet ist.

Methode: Selektive Literaturrecherche („DMEK“, „DSAEK“, „DSEK“, „posterior lamellar keratoplasty“) in Medline und Cochrane Library. Berücksichtigt wurden Arbeiten, die wichtige klinische Informationen zu den Operationsverfahren beinhalten.

Ergebnisse: Es wurden keine randomisierten, kontrollierten Studien veröffentlicht. Zahlreiche Fallserien zeigen, dass Patienten nach DSAEK (Visus ≥ 0,5 bei 38–100 %) besonders in frühen und mittleren Stadien der Endothelinsuffizienz bessere funktionelle Ergebnisse schneller als nach PKP (Visus ≥ 0,5 bei 47–61 %) erreichen. Allerdings erzielen nur 23–47 % der Patienten Werte ≥ 0,8, was nach DMEK in 36–79 % der Fall ist. Daneben kommt es nach DMEK nur in 1–3 % zu Abstoßungsreaktionen, während dies 0–8 % nach DSAEK und 1–23 % nach PKP sind.

Schlussfolgerung: Zahlreiche Fallserien zeigen klare Vorteile der DMEK gegenüber der DSAEK, die wiederum bessere Ergebnisse als die PKP aufweist. Allerdings scheinen randomisierte, kontrollierte Studien notwendig, um zu entscheiden, welches Operationsverfahren in welchem Stadium der Erkrankung das Beste ist.

LNSLNS

Zu den häufigsten Indikationen für eine Hornhauttransplantation gehören Erkrankungen der Hornhautinnenschicht, wie die Fuchssche Endotheldystrophie, die bullöse Keratopathie oder ein Endothelversagen nach vorangegangener Keratoplastik. Die Fuchssche Endotheldystrophie ist eine hereditäre Funktionsstörung des Hornhautendothels, die häufiger Frauen als Männer betrifft und in verschiedenen Stadien über Jahre voranschreitet (1). Zunächst zeigen sich zentrale, asymptomatische Verdickungen (Guttae) der Descemetmembran, der Basalmembran des Endothels, an der Hornhautrückfläche. Im Verlauf entsteht ein zunehmendes Hornhautödem, das zu Lichtempfindlichkeit und Verschwommensehen führt. Im weiteren kommt es zur subepithelialen Blasenbildung (bullöse Keratopathie), wobei das Aufplatzen dieser Blasen starke Schmerzen verursacht. Schließlich wird das Hornhautstroma fibrotisch umgebaut, wodurch ein irreversibler Transparenzverlust entsteht. Bei über 40-Jährigen kann in bis zu 3,8 % eine Cornea guttata gefunden werden und in 0,1 % der Fälle eine bullöse Keratopathie (e1). Diese kann auch weitere Ursachen haben, wozu unter anderem postentzündliche, posttraumatische und postoperative Endothelschädigungen zählen. Da hierbei häufig entzündliche Prozesse mit einem ausgeprägten Endothelzellverlust beteiligt sind, ist die Prognose für ein Hornhauttransplantat deutlich eingeschränkt (2).

Im Jahr 1905 führte Eduard Zirm (3, 4) die erste Hornhauttransplantation, die sogenannte perforierende Keratoplastik (PKP) durch, bei der charakteristischerweise alle fünf Hornhautschichten (Epithel, Bowmanschicht, Stroma, Descemetmembran, Endothel) verpflanzt werden (Grafik 1a). Weil bei den oben genannten Erkrankungen ausschließlich das Endothel erkrankt ist beziehungsweise fehlt, hatte Tillet (5) bereits 1956 die Idee, in solchen Fällen nur den hinteren Teil der Hornhaut (posteriore lamelläre Keratoplastik) zu ersetzen. Dadurch sollten Probleme wie ein hoher postoperativer Astigmatismus oder Wundheilungsstörungen, wie sie nach PKP auftreten können, vermieden werden. Dabei ließ sich zwar das technische Prinzip der Operation umsetzen, allerdings waren die optischen Ergebnisse für die Patienten unbefriedigend.

Verschiedene Techniken der Hornhauttransplantation
Verschiedene Techniken der Hornhauttransplantation
Grafik 1
Verschiedene Techniken der Hornhauttransplantation

Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty (DSAEK)

Eine entscheidende technische Verbesserung war die Einführung der sogenannten Descemetorhexis (6), bei der am Patienten kein Hornhautstroma, sondern ausschließlich die Descemetmembran mitsamt dem erkrankten Endothel entfernt wird (7). Im Vergleich zu den älteren Verfahren können so bessere visuelle Ergebnisse erreicht werden, weil das Transplantat auf eine glatte Oberfläche trifft. Anschließend wird eine Transplantatlamelle aus Stroma, Descemetmembran und Endothel in die Augenvorderkammer gebracht und durch eine Luftblase nahtfrei an der Rückfläche der Wirtshornhaut adaptiert (Grafik 1b, 2). Diese Technik wird als Descemet Stripping Endothelial Keratoplasty (DSEK) bezeichnet, wobei die anspruchsvolle manuelle Präparation (e2) des lamellären Transplantates nicht selten zu Präparationsverlusten führt (8). Eine Standardisierung der Transplantatpräparation brachte die Einführung des Mikrokeratoms, womit die vorderen 400–450 µm des Hornhautstromas beim Spender automatisiert entfernt werden, so dass anschließend das lamelläre Transplantat mit einer Dicke von 80–150 µm trepaniert werden kann (sogenannte Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty, DSAEK). Da es sich dabei um eine Operation im geschlossenen System handelt, kann sie besser als die PKP in lokaler Betäubung durchgeführt werden (e3). Trotz der Vorteile der DSAEK (nahtfreie Transplantation, schnellere und refraktionsneutrale Sehverbesserung) kommt es nicht immer zum erhofften Sehschärfenanstieg, und die Ergebnisse bleiben hinter den Erwartungen zurück (siehe Ergebnisse).

Schematische Darstellung einer Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty (DSAEK)
Schematische Darstellung einer Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty (DSAEK)
Grafik 2
Schematische Darstellung einer Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty (DSAEK)

Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK)

Bei der Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK) handelt es ich um eine Weiterentwicklung der DSAEK, bei der überhaupt kein Hornhautstroma mehr transplantiert wird (Grafik 1c, 3), so dass optisch störende Phänomene durch aufeinandertreffende Stromafasern vermieden werden (9). Das aus Descemetmembran und Endothel bestehende Transplantat wird manuell mit feinen Pinzetten von der Spenderhornhaut abgezogen. Dabei kann es durch in die Descemetmembran aberrierende, makroskopisch nicht erkennbare Kollagenfasern aus dem Hornhautstroma (10) bei der Spenderpräparation zu Rissen in dem nur ca. 15 µm dünnen Transplantat kommen. So berichten Price et al., dass 4,2–8 % der Transplantate nicht erfolgreich präpariert werden konnten (11, 12). Inzwischen erlauben etablierte Präparationstechniken jedoch Erfolgsquoten über 95 % (13). Nach dem Abziehen formt die Descemetmembran eine Rolle, wobei das Endothel stets auf der Außenseite liegt. Das Transplantat kann so über einen kleinen Zugang in die Vorderkammer implantiert und durch eine Luftblase an das posteriore Stroma der Wirtshornhaut adaptiert werden (Grafik 3).

Schematischer Ablauf der Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK)
Schematischer Ablauf der Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK)
Grafik 3
Schematischer Ablauf der Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK)

Da bei der DMEK weder am Spender noch am Patienten Stromafasern manipuliert werden, können optimale visuelle Ergebnisse erreicht werden (Abbildung B2). Allerdings ist bisher weder die Transplantatpräparation noch die Transplantatimplantation und -entfaltung so standardisiert wie bei der DSAEK (14).

Klinisches Bild nach einer DSAEK (A1–A2) beziehungsweise einer DMEK (B1–B2)
Klinisches Bild nach einer DSAEK (A1–A2) beziehungsweise einer DMEK (B1–B2)
Abbildung
Klinisches Bild nach einer DSAEK (A1–A2) beziehungsweise einer DMEK (B1–B2)

Zielsetzung

Weil die PKP bei Patienten mit Endothelinsuffizienz der Hornhaut jüngst durch verschiedene Techniken der hinteren lamellären Keratoplastik abgelöst wurde, soll in dieser Übersichtsarbeit ein kritischer Überblick über die Vor- und Nachteile der aktuellen Transplantationstechniken gegeben werden. Dabei wurden alle Studien aus den Datenbanken Medline und der Cochrane Library, die relevante klinische Erkenntnisse zu den Operationstechniken beitragen, berücksichtigt.

Methodik

Es erfolgte eine selektive, systematische Literatursuche in Medline sowie der Cochrane Library. Hierfür wurde nach folgenden Schlagworten gesucht (genaue Suchstrategie ist online verfügbar):

  • posterior lamellar keratoplasty (876 Treffer)
  • descemet stripping automated endothelial keratoplasty (359 Treffer)
  • descemet membrane endothelial keratoplasty (555 Treffer)
  • DSAEK (308 Treffer)
  • DMEK (71 Treffer)

Nach Durchsicht der Überschriften der insgesamt 777 Treffer blieben 200 Studien übrig, von denen nach Durchsicht der Abstracts 115 ausgeschlossen wurden, so dass 85 Studien genauer analysiert wurden, wovon schließlich 70 auf Grund wichtiger klinischer Informationen in diese Arbeit aufgenommen wurden. Bei den eingeschlossenen Studien handelt es sich um ein Cochrane Review, um 9 Übersichtsarbeiten, sowie 60 nicht randomisierte teils kontrollierte Kohortenstudien und Einzelfallberichte.

Ergebnisse

Funktionelle Ergebnisse

Nach einer DSAEK erreichen die Patienten im Vergleich zur PKP durchschnittlich schneller eine bessere Sehschärfe (1517, e4). In einer Übersichtsarbeit beschreiben Anshu et al., dass 38 bis 100 % der Patienten nach DSAEK innerhalb von drei bis sechs Monaten eine Sehschärfe von ≥ 0,5 erreichen, was nach perforierender Keratoplastik in 47 bis 65 % der Fälle nach zwei bis acht Jahren der Fall war. Allerdings erzielen nach perforierender Keratoplastik mehr Patienten eine Sehschärfe von 1,0 (18). Denn trotz optisch klarer Hornhaut und fehlenden visuslimitierenden Erkrankungen erreichen nur 12–23 % der Patienten nach DSAEK eine Sehschärfe von ≥ 0,8 (eigene Daten [19]), wobei dieser Anteil bei längerer Nachbeobachtungsdauer bis 47 % ansteigen kann (20). Mögliche Ursachen hierfür könnten optische störende Interfaceunregelmäßigkeiten an der Grenze zwischen Transplantat und Wirtshornhaut sein. Diese spiegeln sich in einer vermehrten Reflektivität des Interfaces in Scheimpflugaufnahmen wieder (Heinzelmann et al., in Revision), was durch das Aufeinandertreffen unterschiedlich orientierter Kollagenfasern von Spender und Empfänger hervorgerufen werden könnte. Schließlich könnte auch das Stadium der Erkrankung eine Rolle spielen, denn bereits vorhandene fibrotische Umbauprozesse, die zu einem Transparenzverlust der Hornhaut führen, bilden sich nach einer lamellären Transplantation nicht mehr zurück. Eine endgültige Erklärung für eine reduzierte Sehschärfe bei klarem Transplantat nach DSAEK gibt es bisher jedoch noch nicht (21). Da bei der DMEK kein Stroma transplantiert wird, sind hierbei weniger der oben beschriebenen optisch störenden Phänomene zu erwarten, was sich auch in den visuellen Ergebnissen widerspiegelt. In der bisher größten Fallserie von 221 Patienten erzielten 6 Monate nach DMEK 98 % der Patienten bei nahezu unveränderter Refraktion eine Sehschärfe von ≥ 0,5 (79 % lagen ≥ 0,8, 46 % lagen ≥ 1,0, 14 % lagen ≥ 1,2) (22). In zwei Erlanger-Serien erreichten 50–75 % der Patienten innerhalb von sechs Monaten nach DMEK eine Sehschärfe von ≥ 0,8 (23) während dies nur 6 % nach DSAEK schafften (24). An der Universitäts-Augenklinik Freiburg ergab ein retrospektiver Vergleich, dass 36 % der Patienten drei Monate nach DMEK eine Sehschärfe von ≥ 0,8 erreichten, während dies 26 % der Patienten 23 Monate nach PKP und 12 % der Patienten acht Monate nach DSAEK schafften. Die mittleren Visusergebnisse der letzten 100 mit Hilfe der DMEK an der Kölner Universitätsaugenklinik operierten Patienten liegen bei 0,5 nach 1 Monat, bei 0,7 nach 6 Monaten und bei 0,8 nach 1 Jahr (Heindl et al., submitted).

Allerdings ist eine hintere lamelläre Keratoplastik nicht in allen Stadien einer Endothelinsuffuzienz indiziert. So bevorzugten Sharma et al. bei Patienten in fortgeschrittenen Stadien (zum Beispiel Transplantation mehr als ein Jahr nach Kataraktextraktion beziehungsweise Sehschärfe < 0,06) eine PKP (25). Des Weiteren ist die PKP in Augen mit extrem komplexer Vorderabschnittspathologie (silikonölgefüllte Augen, große Irisdefekte etc.) möglicherweise den lamellären Verfahren überlegen (26).

Patientenzufriedenheit

Obwohl die mittlere Sehschärfe nach DSAEK bei etwa 0,5 (27) liegt, kommt es zu einem Anstieg der Kontrastsehschärfe, so dass die Patienten eine Verbesserung des Seheindrucks wahrnehmen, auch wenn postoperativ nicht die volle Sehschärfe erreicht wird (e5). So zeigten sich in einer Patientenumfrage nach DSAEK hohe Werte für die Gesamtzufriedenheit, die Zufriedenheit mit der Sehschärfe und dem Heilungsverlauf (28). Daneben würden sich alle Patienten, die an einem Auge eine PKP und am anderen Auge eine DSAEK erhalten hatten, wieder eher für eine DSAEK entscheiden (29). In einer Befragung von 15 Patienten in Freiburg dagegen gaben 57 % an, eine PKP zu bevorzugen im Gegensatz zu 36 %, die eine DSAEK präferierten. Die subjektive Verbesserung der Sehschärfe trat jedoch bei 71 % nach DSAEK schneller ein als nach PKP (Gross et al., submitted). Die verbesserten funktionellen Ergebnisse nach DMEK spiegeln sich ebenfalls in der subjektiven Zufriedenheit wieder. So gaben 85 % der Patienten an, mit dem Seheindruck nach DMEK zufriedener zu sein als mit dem Seheindruck nach DSAEK (19).

Komplikationen

Transplantatdislokation und erneute Luftfüllung der Vorderkammer („Re-Bubbling“)

Nach DSAEK und DMEK sind häufiger Zweiteingriffe als nach PKP notwendig (15, 30), wobei es sich meist nur um eine erneute Lufteingabe bei einer Transplantatdislokation handelt. Dies kann nach DSAEK in 1–82 % der Fälle notwendig sein (27). Nach DMEK ist eine erneute Luftfüllung der Vorderkammer aufgrund einer Transplantatdislokation häufiger notwendig als nach DSAEK (7–20 % nach DSAEK beziehungsweise 33–81 % nach DMEK) (12, 24). Hierbei ist die Dislokationsrate bei Transplantaten aus der Organkultur, wie es vorwiegend in Europa der Fall ist, geringer als bei Transplantaten aus der Kurzzeitkultur, wie es vorwiegend in den USA der Fall ist (e6). Hinsichtlich der postoperativen Rückenlagerung der Patienten, wodurch die Luftblase in der Augenvorderkammer das Transplantat an das posteriore Stroma andrückt, konnte gezeigt werden, dass die Lagerung der Patienten (Rückenlage oder aufrechte Lagerung) bei kompletter Luftfüllung der Vorderkammer für mindestens zwei Stunden keinen Einfluss auf die Transplantatdislokationsrate hat (31). Dies ist hinsichtlich der Risikos einer lagerungsbedingten tiefen Beinvenenthrombose mit der Gefahr einer Lungenembolie von Bedeutung, so dass die Patienten in der Regel schon früh postoperativ mobilisiert werden beziehungsweise gegebenenfalls eine prophylaktische Antikoagulation erhalten sollten.

Transplantatversagen

Die Rate an primärem Transplantatversagen (Tabelle) liegt nach DSAEK (0–29 %) und DMEK (0–9 %) höher als nach perforierender Keratoplastik (0–3 %). Nach der bisher längsten Nachbeobachtungszeit waren fünf Jahre nach DSAEK 92 % der Transplantate klar (32). Nach eigenen Erfahrungen liegt die Rate an Re-Transplantationen nach DSAEK mit bis zu 10 % in den ersten 12 Monaten postoperativ deutlich höher als nach PKP, wobei nicht immer ein endotheliales Transplantatversagen ursächlich ist, sondern die Patienten mit der erreichten Sehschärfe unzufrieden sind. Die erhöhte Rate an primärem Transplantatversagen scheint jedoch bei zunehmender Erfahrung mit diesen Operationstechniken deutlich abzunehmen. So wurde unter den letzten 100 DMEK-Operationen an der Universitätsaugenklinik Köln kein primäres Transplantatversagen mehr beobachtet.

Zusammenfassung der unterschiedlichen Komplikationen nach PKP, DSAEK und DMEK mit entsprechenden Häufigkeiten sowie der zugehörigen Studien
Zusammenfassung der unterschiedlichen Komplikationen nach PKP, DSAEK und DMEK mit entsprechenden Häufigkeiten sowie der zugehörigen Studien
Tabelle
Zusammenfassung der unterschiedlichen Komplikationen nach PKP, DSAEK und DMEK mit entsprechenden Häufigkeiten sowie der zugehörigen Studien

Abstoßungsreaktionen

Die bis heute noch immer häufigste Ursache für ein Transplantatversagen nach PKP ist eine endotheliale Abstoßungsreaktion (e7). Dabei zeigen aktuelle Untersuchungen, dass innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Transplantation das Abstoßungsrisiko nach perforierender Keratoplastik bei 0–23 %, nach DSAEK bei 0–14 % und nach DMEK bei 1–3 % zu liegen scheint (Tabelle). Offensichtlich scheint das Abstoßungsrisiko mit der Menge an transplantiertem Gewebe anzusteigen. Dabei spielt allerdings auch die postoperative Behandlung eine wichtige Rolle. An der Universitäts-Augenklinik Freiburg beobachteten wir bisher eine einzige endotheliale Abstoßungsreaktion unter nahezu 200 DMEK-Patienten, weil in diesem Fall die topischen Steroide deutlich zu früh abgesetzt wurden. Bei Patienten, die nach DMEK wie an der Kölner Universitätsaugenklinik üblich für ein Jahr topische Steroide erhalten, konnte unter den letzten 150 Fällen bisher keine endotheliale Immunreaktion beobachtet werden.

Endothelzellverlust

Der Verlust an Endothelzellen ist nach DSAEK/DMEK früh postoperativ deutlich höher als nach PKP, was an den intraoperativen Manipulationen des Transplantates liegt. Dabei scheint der primäre Endothelzellverlust abhängig von der Erfahrung des Operateurs (e8). So liegt der Endothelzellverlust sechs Monate nach DSAEK im Mittel bei 36 % (33). Nach drei Jahren jedoch lag der mittlere Endothelzellverlust nach DSAEK bei 39–46 % und nach PKP bei 47–51 % (34, e9), so dass der chronische Endothelzellverlust nach DSAEK geringer zu sein scheint und sich die Endothelzelldichten nach fünf Jahren wieder annähern (30, 35, e10). Ein Vergleich zwischen DMEK und DSAEK ergab sechs Monate postoperativ einen Endothelzellverlust von 41 % nach DMEK und 39 % nach DSAEK (24). Auch nach DMEK scheint der postoperative Endothelzellverlust langsamer zu sein als nach PKP, so dass sich die Endothelzelldichten nach zwei Jahren nahezu gleichen (23). Die längste Nachbeobachtung reicht über fünf Jahre, wobei nach einem hohen frühpostoperativen Endothelzellverlust der jährliche Endothelzellverlust nach DMEK bei etwa 7 % liegt (36).

Weitere seltene Komplikationen

Daneben gibt es nach DSAEK/DMEK noch weitere charakteristische intra- und postoperative Probleme. So berichten Afshari et al. von acht Fällen, bei denen während einer DSAEK das Transplantat in den Glaskörperraum dislozierte, was zu einer Retransplatation führte (e11). In 0,8–9,5 % der Fälle kann es durch die Luftfüllung der Vorderkammer zu einer Verlegung der Pupille und somit zu einem akuten Glaukomanfall kommen (27, e12, e13), was sich meist durch eine ausreichend große Iridektomie verhindern lässt. Daneben gibt es auch Fallberichte über ein Urrets-Zavalia-Syndrom nach DSAEK, wobei es postoperativ zu einer irreversibel erweiterten Pupille kommt (37, e14,). Weiterhin kann es nach DSAEK in 0,8 bis 1,7 % der Fälle zu einer Epithelinvasion in die Schicht zwischen Spenderlamelle und Wirtshornhaut (Interface) kommen, was häufig zu einer Retransplantation führt (27, e12, e13). Schließlich existiert eine Reihe von Fallberichten über mikrobielle Infektionen im Interface, die meist nur mittels einer perforierenden Keroplastik kuriert werden können (38, e15).

Ausblick

Zahlreiche Fallserien zeigen, dass gute visuelle Ergebnisse nach hinterer lamellärer Keratoplastik schneller als nach PKP und ohne Änderungen der Refraktion erreicht werden. Auf Grund des hohen Standardisierungsgrades hat sich die DSAEK trotz nicht immer zufriedenstellender visueller Ergebnisse in den letzten Jahren als das Standardverfahren bei Patienten mit Endothelinsuffizienz weltweit durchgesetzt. Trotz besserer visueller Ergebnisse und eines reduzierten Abstoßungsrisikos hat sich die DMEK wegen der bislang noch fehlenden technischen Standardisierung und des möglichen präparationsbedingten Transplantatverlustes noch nicht gegenüber der DSAEK durchgesetzt und wird derzeit nur an wenigen Hornhautzentren angeboten. Es scheint jedoch nur noch eine Frage der Zeit, bis die DMEK als Routineverfahren flächendeckend angeboten wird, weil durch kommerziell verfügbare Instrumentensets und vorpräparierte Transplantate sowie zahlreiche Weiterbildungsangebote ein immer höherer Standardisierungsgrad erreicht wird (26). Allerdings wird die DSAEK in bestimmten Situationen (zum Beispiel bei Aphakie, Aniridie oder ausgeprägten vorderen Synechien) ihren Stellenwert behalten (18). Im Vergleich zur PKP kommt es nach DSAEK und DMEK zu einer höheren Rate an Reoperationen (meist erneute Lufteinfüllung), und es können häufiger primäre Transplantatversagen auftreten. Auch scheint die PKP in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankungen, in denen es zu einem fibrotischen Umbau des Hornhautstromas gekommen ist, besser geeignet zu sein als die lamellären Verfahren. Schließlich fehlen bisher Langzeitnachbeobachtungen, die die Gesamtüberlebensrate der lamellären Transplantate im Vergleich zu den Transplantaten nach PKP mit ausreichender Sicherheit abschätzen lassen. Aus diesen Gründen kommen Nanavaty und Shortt in einer Cochrane Übersichtsarbeit (39) zu dem Schluss, dass randomisierte kontrollierte klinische Studien notwendig erscheinen, um entscheiden zu können, welches Operationsverfahren für welchen Patienten im individuellen Fall auf lange Sicht das optimale ist.

Interessenkonflikt

Prof. Reinhard erhielt Honorare für die Vorbereitung von wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen von der Firma med-up-date.

Prof. Cursiefen wurde für eine Beratertätigkeit und für die Vorbereitung von wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen von der Firma Santen honoriert.

PD Maier erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 18. 7. 2012, revidierte Fassung angenommen: 31. 1. 2013

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Philip Maier
Universitäts-Augenklinik
Killianstraße 5
79106 Freiburg
philip.maier@uniklinik-freiburg.de

Zitierweise
Maier P, Reinhard T, Cursiefen C: Descemet stripping endothelial keratoplasty—rapid recovery of visual acuity.
Dtsch Arztebl Int 2013; 110(21): 365–71. DOI: 10.3238/arztebl.2013.0365

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit2113

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Klinisches Bild nach einer DSAEK (A1–A2) beziehungsweise einer DMEK (B1–B2)
Klinisches Bild nach einer DSAEK (A1–A2) beziehungsweise einer DMEK (B1–B2)
Abbildung
Klinisches Bild nach einer DSAEK (A1–A2) beziehungsweise einer DMEK (B1–B2)
Verschiedene Techniken der Hornhauttransplantation
Verschiedene Techniken der Hornhauttransplantation
Grafik 1
Verschiedene Techniken der Hornhauttransplantation
Schematische Darstellung einer Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty (DSAEK)
Schematische Darstellung einer Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty (DSAEK)
Grafik 2
Schematische Darstellung einer Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty (DSAEK)
Schematischer Ablauf der Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK)
Schematischer Ablauf der Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK)
Grafik 3
Schematischer Ablauf der Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK)
Zusammenfassung der unterschiedlichen Komplikationen nach PKP, DSAEK und DMEK mit entsprechenden Häufigkeiten sowie der zugehörigen Studien
Zusammenfassung der unterschiedlichen Komplikationen nach PKP, DSAEK und DMEK mit entsprechenden Häufigkeiten sowie der zugehörigen Studien
Tabelle
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