VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 1998; 95(43): A-2718 / B-2194 / C-1994

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LNSLNS Prof. Dr. med. Heinz Flegel, von 1959 bis 1989 Direktor der Universitäts-Hautklinik Rostock, wird am 28. Oktober 75 Jahre alt.
Flegel begann seine berufliche und wissenschaftliche Karriere an der Universitätsklinik Kiel, wo er 1948 das Staatsexamen ablegte und zum Dr. med. promoviert wurde. Danach war er als Assistent am Pathologischen Institut der Medizinischen Klinik der Universität Jena tätig, wo er seine Weiterbildung an der Hautklinik begann. 1953 erwarb er die Anerkennung als Facharzt für Hautkrankheiten und wurde 1955 zum Oberarzt ernannt; Habilitation 1956. Im Jahr 1959 wurde Flegel auf den Lehrstuhl für Dermatologie und Venerologie an der Universität Rostock berufen, den er 30 Jahre lang bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1989 innehatte. Bis 1997 arbeitete er als niedergelassener Dermatologe, mehrere Jahre davon in einer Gemeinschaftspraxis. Mit der von Flegel 1958 beschriebenen Hyperkeratosis lenticularis perstans Flegel bleibt sein Name untrennbar mit der Dermatologie verbunden.


Prof. Dr. med. Martin Kaltenbach, von 1972 bis 1993 Leiter der Abteilung für Kardiologie an der Universität Frankfurt/Main, Mitbegründer der Deutschen Herzstiftung e.V., wurde am 23. September 70 Jahre alt.
Kaltenbach zählt zu den bedeutendsten Kardiologen in Deutschland. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit und seiner Forschungstätigkeit ist die Ausdehnung von Herzkranzgefäßen. Er hat gemeinsam mit Andreas Grünzig die Ballondilatation von Herzkranzgefäßen entwickelt und zu einem in der Herztherapie effektiven und gleichzeitig schonenden Therapieverfahren ausgebaut. Wie bisher schon wird sich Professor Kaltenbach auch künftig als Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung für die Herzforschung ebenso wie im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung für den Ausbau der Forschungsförderung auf diesem Gebiet einsetzen.


Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Benno Runnebaum, seit 1971 Leiter der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, wurde am 25. September 65 Jahre alt.
Der in Rüschdorf/Niedersachsen geborene Arzt zählt zu den führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der gynäkologischen Endokrinologie und Fertilisationsstörungen in Deutschland. Nach seiner Weiterbildung und wissenschaftlichen Aufenthalten in den USA kam er zurück an die Universitäts-Frauenklinik in Köln, ehe er 1964 an die Heidelberger Frauenklinik wechselte. 1969 habilitierte sich Benno Runnebaum zum Thema "Identifizierung und quantitative Bestimmung von Progesteron, 20a-Dihydroprogesteron im menschlichen Uterusmuskel während der Schwangerschaft". 1970 ging Runnebaum mit Professor Zander an die 1. Universitäts-Frauenklinik in München und arbeitete dort als Privatdozent und Oberarzt. 1971 kam er an die Universität Heidelberg; 1975 ist er zum Ärztlichen Direktor der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilisationsstörungen berufen worden. Aus der Feder von Prof. Runnebaum stammen mehr als 450 wissenschaftliche Originalarbeiten. 1987 hat er ein Lehrbuch für Gynäkologische Endokrinologie veröffentlicht. Er hat zwölf Bücher herausgegeben und 87 Buchbeiträge verfaßt. EB

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