ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2013Notfallkontrazeption: „Pille danach“ bleibt rezeptpflichtig

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Notfallkontrazeption: „Pille danach“ bleibt rezeptpflichtig

Dtsch Arztebl 2013; 110(21): A-1014 / B-886 / C-882

Hillienhof, Arne

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Sogenannte Notfallverhütungsmittel bleiben auch künftig verschreibungspflichtig. Das wurde in der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 15. Mai deutlich. Dort erteilten die Union und die FDP zwei Anträgen der SPD und der Linken auf Freigabe des Medikamentes eine Absage.

In ihrer Begründung verwies die CDU/CSU-Fraktion auf wissenschaftliche Bedenken, die gegen eine Freigabe sprächen. Wegen entsprechender Zulassungsregeln könnte in Deutschland nur die Verschreibungspflicht von Levonorgestrel aufgehoben werden, dagegen sprächen aber unter anderem mögliche Nebenwirkungen des Medikamentes. „Grundsätzlich ist eine ärztliche Beratung bei der Verwendung dieser Medikamente nötig“, so die Union.

Diese Sicht teilt auch die FDP. Die Parlamentarier betonten in der Sitzung, man könne die „Pille danach“ nicht „mit Kopfschmerztabletten gleichsetzen“. Dreh- und Angelpunkt bei dieser Frage sei die Beratung. Es sei „nur schwer vorstellbar, dass diese im Apothekenverkaufsraum stattfinden könne“. hil

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