ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2013Ernst-Eberhard Weinhold †: „Wir Ärzte müssen kämpfen“

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Ernst-Eberhard Weinhold †: „Wir Ärzte müssen kämpfen“

Dtsch Arztebl 2013; 110(21): A-1049 / B-915 / C-909

Maus, Josef

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Ernst-Eberhard Weinhold, Foto: Archiv
Ernst-Eberhard Weinhold, Foto: Archiv

„Wir Ärzte müssen kämpfen – in Geschlossenheit unter Zurücksetzung von Gruppeninteressen. Wir müssen kämpfen um den Erhalt der liberalen Grundwerte. Dann wird sich auch in der Gesundheitspolitik eines Tages das durchsetzen, was notwendig und richtig ist.“ Diese Überzeugung hat sich wie ein roter Faden durch das Leben und Wirken von Prof. Dr. med. Ernst-Eberhard Weinhold gezogen. Der Ehrenvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen ist am 6. Mai im Alter von 92 Jahren gestorben.

Weinhold war zeitlebens ein Mensch mit großer Tat- und Schaffenskraft, ein Arzt aus Überzeugung, für den seine Patienten stets an erster Stelle standen, der sich aber auch über Jahrzehnte in den Dienst der Ärzteschaft gestellt hat. Sein berufspolitisches Engagement spiegelte sich in zahlreichen Funktionen wider: Der in Breslau geborene Allgemeinarzt war Vorstandsvorsitzender der KV Niedersachsen, Mitglied im Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, im Präsidium des Deutschen Ärztetages und im Vorstand des niedersächsischen Hartmannbundes. Und er war viele Jahre lang Mitglied im Sachverständigenrat für die konzertierte Aktion im Gesundheitswesen.

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Für diese vielen Ehrenämter erhielt Weinhold zahlreiche ärztliche und staatliche Auszeichnungen. Seine eigentlichen ärztlichen Wurzeln – die große Landarztpraxis in Nordholz – verlor er dabei jedoch nie aus den Augen. Mit Ernst-Eberhard Weinhold verliert die deutsche Ärzteschaft eine herausragende Persönlichkeit. Josef Maus

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