ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2013Hochschulmedizin: Protest in Halle geht weiter

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Hochschulmedizin: Protest in Halle geht weiter

Dtsch Arztebl 2013; 110(21): A-1014 / B-886 / C-882

Hibbeler, Birgit

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Wird die Universitätsmedizin Halle geschlossen? Eine endgültige Entscheidung wird es wohl frühestens im Juli geben. Foto: dpa
Wird die Universitätsmedizin Halle geschlossen? Eine endgültige Entscheidung wird es wohl frühestens im Juli geben. Foto: dpa

Erneut haben am 15. Mai Tausende Menschen in Halle an der Saale gegen die Sparpläne der Landesregierung protestiert. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sicherte den Demonstranten den Erhalt des Hochschulstandortes Halle zu. Auf die geplanten Einsparungen und die mögliche Schließung der Universitätsmedizin ging er allerdings nicht konkret ein.

Ob die Medizin in Halle tatsächlich geschlossen wird, ist noch nicht entschieden. Ein Sprecher des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft bestätigte auf Anfrage, dass zunächst ein Gutachten des Wissenschaftsrates abgewartet werden solle. Es wird am 12. Juli vorgelegt und bezieht sich auf alle Hochschulen in dem Bundesland. Klar sei aber, dass sich etwas ändern müsse, sagte der Sprecher. Er sprach von einem Investitionsstau in Halle von 70 bis 80 Millionen Euro. Neben Halle gibt es in Sachsen-Anhalt noch den hochschulmedizinischen Standort Magdeburg.

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Für eine Online-Petition hat das Aktionsbündnis „Halle bleibt“ – initiiert vom Fachschaftsrat Medizin – bereits mehr als 50 000 Unterstützer gewonnen. Weitere Informationen: www.halle-bleibt.de. BH

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