ArchivMedizin studieren3/2013BAföG: Studentenwerke begrüßen neue Regeln

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BAföG: Studentenwerke begrüßen neue Regeln

Hillienhof, Arne

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Foto: Fotolia/fotomek
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Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studentenwerke begrüßen die neuen Verwaltungsvorschriften zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Die etwa 640 Vorschriften sollen jene aus dem Jahr 2001 ersetzen, die noch D-Mark-Beträge enthalten. Ziel ist, die Bewilligung und den Empfang des BAföG einfacher zu gestalten und bundesweit zu vereinheitlichen. Dabei geht es zum Beispiel darum, ob und wie das BAföG weiterläuft, wenn Studierende sich neu orientieren und eine andere Richtung im Studium einschlagen.

Der DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde äußerte sich zum Beginn eines Jahrestreffens von BAföG-Verantwortlichen der Studentenwerke zufrieden mit dem den neuen Regeln. Er appellierte aber an Bund und Länder, die BAföG-Regeln noch einfacher und transparenter zu gestalten. „Die neuen Verwaltungsvorschriften sind ein wichtiges Zwischenergebnis, aber weitere Schritte müssen folgen. Eine länderübergreifende, einheitliche Online-Antragstellung wäre dringend nötig“, sagte Meyer auf der Heyde. Die Studentenwerke erwarten, dass die Bundesregierung die neuen Vorschriften bald verabschiedet, damit der Bundesrat noch vor der Sommerpause zustimmen kann.

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Das BAföG wird zu 65 Prozent vom Bund und zu 35 Prozent von den Ländern finanziert; etwa ein Viertel der Studierenden erhält derzeit BAföG. hil

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