ArchivMedizin studieren3/2013Frauenquote: Ärztinnenbund bedauert Scheitern im Bundestag

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Frauenquote: Ärztinnenbund bedauert Scheitern im Bundestag

Richter-Kuhlmann, Eva

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Der Ausgang der Abstimmung im Deutschen Bundestag über die Initiative zur Einführung einer festen Frauenquote in Aufsichtsräten wird von Dr. med. Regine Rapp-Engels, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, sehr bedauert. Union und FDP hatten Ende April den über den Bundesrat eingebrachten Antrag abgelehnt. Der Antrag sah vor, in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen eine Frauenquote einzuführen und diese stufenweise auf 40 Prozent zu erhöhen. Gegen ihn stimmten 320 Koalitionsabgeordnete, dafür waren 277, es gab eine Enthaltung.

Foto: picture alliance
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Trotzdem hat die breite öffentliche Diskussion nach Ansicht der Ärztinnenbund-Präsidentin viel bewegt. „Wir bleiben dran“, erklärte Rapp-Engels gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt Studieren.de. Schließlich wolle man nicht 400 Jahre warten, bis in den Führungsetagen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis herrsche. „Ohne Quote wird sich nichts bewegen“, ist sie überzeugt.

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Der Deutsche Ärztinnenbund unterstützt die Aktion „ProQuote Medizin – mehr Frauen an die Spitze“. Diese fordert, mindestens 40 Prozent der Führungspositionen in der Medizin auf allen Hierarchiestufen bis 2018 mit Frauen zu besetzen. Am 4. März ging die Aktion mit der website www.pro-quote-medizin.de online. ER

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