ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2013Onkologische Schwerpunktpraxen: Neuer Qualitätsbericht liegt vor

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Onkologische Schwerpunktpraxen: Neuer Qualitätsbericht liegt vor

Dtsch Arztebl 2013; 110(22): A-1063 / B-927 / C-923

Rieser, Sabine

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Die Zahl behandelter Krebspatienten steigt in onkologischen Praxen weiter. Das geht aus dem jüngsten Qualitätsbericht onkologischer Schwerpunktpraxen hervor, den der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO) vor kurzem vorgelegt hat. Beteiligt haben sich 140 Praxen mit etwa 400 Ärztinnen und Ärzten.

Im ausgewerteten dritten Quartal 2011 wurden in jeder onkologischen Schwerpunktpraxis demnach im Durchschnitt 1 200 Patienten versorgt. Dort arbeiteten 2011 rein rechnerisch jeweils 2,3 Onkologen oder Hämatologen. Behandlungsanlass in den analysierten Praxen sind zu zwei Dritteln gesicherte onkologische Dia-gnosen. Bei einem weiteren Drittel war entweder die Diagnose noch unklar oder die Patienten litten an einer gutartigen Erkrankung. Auffallend sei, dass immer mehr Krebskranke mit oralen Therapien behandelt werden, was die Behandlung verändere und anspruchsvoller mache, schreibt der BNHO.

Erstmals präsentiert er in sei-nem Qualitätsbericht auch Ergebnisse einer Patientenbefragung. Dabei ging es vor allem um Kommunikationsstile zwischen Arzt und Patient. Darüber hinaus wurde eine Mitarbeiterbefragung ausgewertet. Rie

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