ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2013Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern: Ausschuss legt Appell zur HIV-Prävention vor

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Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern: Ausschuss legt Appell zur HIV-Prävention vor

Dtsch Arztebl 2013; 110(22): A-1064 / B-928 / C-924

Hibbeler, Birgit

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Der Aidsausschuss der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat einen Appell zur Prävention der HIV-Ausbreitung vorgelegt. Als übergeordnetes Ziel formuliert das Gremium die Verhinderung von Neuinfektionen. Konkret fordert der Ausschuss eine Abschaffung der Sonderregelungen für die HIV-Infektion, wie etwa das Recht auf Nichtwissen. „Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen, die für die HIV-Infektion eingeführten Sonderregelungen aufzuheben und die HIV-Infektion ohne Ausnahmeregelungen im Infektionsschutzgesetz einzuordnen“, heißt es in dem Appell.

Die Mitglieder des Ausschusses betonen, dass ihnen als mit der Erkrankung befasste Ärzte die Probleme der Betroffenen bewusst sind. Aus epidemiologischer Sicht seien die Sonderrechte bei HIV-Infektionen aber nicht akzeptabel. Der Rostocker Appell im Internet: www.aerzteblatt.de/131064a. BH

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