ArchivDeutsches Ärzteblatt23-24/2013Arzneimittelgesetz: Krankenkassen ziehen positive Bilanz

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Arzneimittelgesetz: Krankenkassen ziehen positive Bilanz

Dtsch Arztebl 2013; 110(23-24): A-1128 / B-980 / C-976

Osterloh, Falk

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Keines der Arzneimittel, die 2010, im Jahr vor Inkrafttreten des Arzneimittel­markt­neuordnungs­gesetzes (AMNOG), in Deutschland auf den Markt gekommen sind, führte zu einer Verbesserung klinisch relevanter Endpunkte (zum Beispiel Verlängerung der Lebensdauer). Diese Einschätzung vertritt das Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen im „Innovationsreport 2013“ der Techniker-Krankenkasse. Acht der 21 untersuchten Arzneimittel wurde eine Verbesserung in Bezug auf die therapeutische Wirksamkeit oder die Therapiesicherheit zugemessen; bei 13 gab es keine Verbesserung oder eine schlechte Nutzen-Schaden-Relation. Von den untersuchten Arzneimitteln seien 16 teurer gewesen als die bestehende Vergleichstherapie.

Neue Medikamente sind nicht immer besser als die, die schon auf dem Markt sind. Foto: picture alliance
Neue Medikamente sind nicht immer besser als die, die schon auf dem Markt sind. Foto: picture alliance

Seit Inkrafttreten des AMNOG Anfang 2011 müssen die Hersteller einen Zusatznutzen ihrer neuen Arzneimittel belegen, um mit dem GKV-Spitzenverband einen Preis für ihr Medikament aushandeln zu können. Dessen stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Johann-Magnus von Stackelberg, resümierte nun: „17 von 29 neuen Wirkstoffen haben nach Inkrafttreten des AMNOG einen Zusatznutzen zugeschrieben bekommen. Das ist ein äußerst positives Ergebnis.“ fos

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