ArchivDeutsches Ärzteblatt23-24/2013Berufsunfähigkeit: Private Zusatzpolice sinnvoll

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Berufsunfähigkeit: Private Zusatzpolice sinnvoll

Dtsch Arztebl 2013; 110(23-24): [87]

Juppe, Lena

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Sie retten Leben und heilen Menschen, aber: Auch Ärztinnen und Ärzte werden krank. Manchmal so ernsthaft, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Für einen solchen Fall gibt es die Berufsunfähigkeitsversicherung. Da die Standesversorgung nur bei 100-prozentiger Berufsunfähigkeit eine Rente zahlt, kann eine zusätzliche private Versicherung sinnvoll sein. Denn ob niedergelassen oder angestellt: Ein Arzt, der wegen Krankheit weniger behandelt und damit weniger verdient, erhält vom ärztlichen Versorgungswerk keine Leistungen. Ebenso wenig der Arzt, dessen Praxis von einem Assistenten oder Vertreter fortgeführt wird. Auch kann das ärztliche Versorgungswerk einen kranken Mediziner auf eine andere ärztliche Tätigkeit verweisen.

„Solange trotz körperlicher oder seelischer Leiden einer Arbeit nachgegangen werden kann, die das Existenzminimum sichert: keine Auszahlung vom Versorgungswerk“, fasst Versorgungsberater Jürgen Möhring, Oldenburg, zusammen. Der Experte empfiehlt, bei einer privaten Zusatzversicherung auf drei Punkte zu achten: keine Verweisung in eine andere ärztliche Tätigkeit, Versicherungsschutz ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent und Leistungen bei vollständigem Tätigkeitsverbot von mehr als sechs Monaten aufgrund des Infektionsschutzgesetzes. jup

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