ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2013Ausländische Ärzte: Noch mehr zu tun
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Mangelnde Sprachkompetenz ausländischer Ärztinnen und Ärzte sind – auch in den Medien – durch vielfache anekdotische Berichte über Fehlkommunikation im Krankenhaus belegt. Eine angemessene Form der Sprachstandmessung ist noch zu finden.

Der erste Schritt in Freiburg ist interessant. Aus Sicht professioneller Sprachtester ist allerdings noch mehr zu tun: Sprachwissenschaftler und Mediziner müssen zusammenarbeiten, um ein bedarfsgerechtes, faires (und damit auch gerichtsfestes) Messinstrument zu entwickeln. Von sprachlicher Seite kommen Standards, deren Umsetzung auf wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit der Materie beruht. In Europa ist die maßgebliche Institution hierfür die ALTE, deren Standards auch angesehene Institute oft erst nach vielen Jahren der Qualitätsoptimierung erreichen.

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Die gemeinnützige telc GmbH legt gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten aus der Praxis einen solchen qualitätsgesicherten Test im Sommer vor. Zur Transparenz des Verfahrens gehört es, dass Interessierte zur Begutachtung eingeladen sind (Kontakt: s.plassmann@telc.net).

Rebecca Nauheimer, Projektassistentin der
Geschäftsführung, telc GmbH,
60313 Frankfurt am Main

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