ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2013Randnotiz: Tschö ICC, hallo CityCube

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Randnotiz: Tschö ICC, hallo CityCube

Dtsch Arztebl 2013; 110(25): A-1231 / B-1075 / C-1067

Rieser, Sabine

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Einmal im Jahr findet in Berlin im ICC der „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit“ statt. Manche meinen, dass es sich dabei um eine besondere Form der Völkerwanderung handelt, wie Prof. Dr. Heinz Lohmann, einer der Kongresspräsidenten: Es sei einfach so, „dass alle wichtigen Menschen dort hin müssen, weil alle anderen wichtigen Menschen schon da sind“, erläuterte er in diesem Jahr zur Eröffnung.

Unter einem Dach finden drei Tage lang der Managementkongress Krankenhaus – Klinik – Rehabilitation, der Pflegekongress und das Ärzteforum statt. Man trifft sich mit Vertretern der eigenen Berufsgruppe, tagt und debattiert aber auch sektorenübergreifend. Damit verkörpert der Kongress nach außen ein klein wenig die große Wunschvorstellung fürs deutsche Gesundheitswesen.

Zu den wichtigen Menschen zählt der Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter. „Achtung, Daniel Bahr hat soeben das ICC betreten“, säuselt es bei seiner Ankunft aus den Lautsprechern. Wer sich noch keinen Platz für die Eröffnungsfeier gesucht hatte, eilt dann vom Dachgarten, aus Saal 2 oder von einem der vielen Infostände dorthin. Das kann dauern. Denn das ICC ist verwinkelt, teilweise verwirrend beschildert, unübersehbar in die Jahre gekommen.

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Es sei „absolut nicht schön“, ihm aber „ans Herz gewachsen“, gestand Dr. Uwe K. Preusker, der mit Marie-Luise Müller den Pflegekongress leitete. Die gab zu, Jahre gebraucht zu haben, um sich in dem 70er-Jahre-Bau zurechtzufinden.

Vorbei. Im nächsten Jahr wird der Hauptstadtkongress um die Ecke, im neuen „CityCube“, stattfinden. Der soll sehr viel aufgeräumter sein. Mal sehen, wie das den Kongresssektoren bekommt.

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