ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2013Frage der Woche an . . . Dorothea Galuska, Leiterin Personalmanagement der Heiligenfeld GmbH, Bad Kissingen

ÄRZTESTELLEN: Frage der Woche

Frage der Woche an . . . Dorothea Galuska, Leiterin Personalmanagement der Heiligenfeld GmbH, Bad Kissingen

Lebenswert arbeiten

Dtsch Arztebl 2013; 110(26): [4]

Flintrop, Jens

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

„Deutschlands beste Klinikarbeitgeber“ ist der erste bundesweite Wettbewerb, bei dem sich ausschließlich Krankenhäuser in ihrer Arbeitgeberqualität messen können. Ins Leben gerufen hat ihn das Deutsche Ärzteblatt, gemeinsam mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung in Hamburg und Werner Sarges von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Bei der ersten Auflage des Wettbewerbs erhielt ihr Unternehmen, die Heiligenfeld-Kliniken in Bad Kissingen, als einziger Klinikverbund die Höchstbewertung von fünf Sternen.

Frau Galuska, was macht Ihren Klinikverbund als Arbeitgeber
für Ärztinnen und Ärzte so besonders?

Anzeige

Galuska: Wir bieten für Ärztinnen und Ärzte in unseren Heiligenfeld-Kliniken unterschiedliche Modelle an, zum Beispiel die Möglichkeit zu Facharztweiterbildungen. Wir übernehmen teilweise die Kosten für Selbsterfahrung, bilden unsere Mitarbeiter anhand differenzierter Ein- und Fortbildungspläne für die einzelnen Teams weiter, ermöglichen Supervisionen und geben Anleitungen zum Selbst- und Stressmanagement. Darüber hinaus betreiben wir die eigene Akademie Heiligenfeld, die Fortbildungen für Externe anbietet und an denen unsere Mitarbeiter zum größten Teil kostenfrei teilnehmen können. Außerdem ermöglichen wir unbezahlte Urlaubsketten sowie familienfreundliche Teilzeitstellen. Besonders ist sicher unsere ausgeprägte Unternehmenskultur, die wir aktiv gestalten und leben. Auch die Tatsache, dass die Mitarbeiter aktiv bei der Entwicklung des Leitbilds einbezogen werden und wir dieses nicht von oben nach unten diktieren, kommt bei den Mitarbeitern sehr gut an. Unser ganzheitlicher Ansatz ist im gesamten Unternehmen verbreitet. Als Einrichtung des Gesundheitswesens fühlen wir uns nicht nur der Heilung von Kranken verpflichtet, sondern möchten auch günstige Rahmenbedingungen für Mitarbeiter und Patienten schaffen.

Neben dem großen Programm der betrieblichen Gesund­heits­förder­ung spielt auch die ökologische Ausrichtung in allen Bereichen eine wichtige Rolle, egal ob bei Ernährung, Einrichtung, Bauen und Energieverbrauch. Dazu gehören etwa eine biozertifizierte vollwertig ausgerichtete Küche, eine ökologische Architektur, ein eigener Betriebsarzt sowie Arbeitsplatzanalysen und Gesundheitsberatung durch die Physiotherapeuten der Klinik. Wichtig sind auch die Schönheitsaspekte und die Wohlfühlatmosphäre. Einen besonderen Aspekt in der Gesund­heits­förder­ung der Heiligenfeld-Kliniken bilden zudem die „Achtsamkeitstage“. An diesen Tagen im Jahr werden die Mitarbeiter dazu ermutigt, die Achtsamkeit, die sie im Alltag leben, bewusst zu gestalten. Hierzu treffen sich alle Mitarbeiter einmal im Quartal, um zusammen unter anderem darüber nachzudenken, was uns antreibt und ausmacht. Diese Woche sprachen wir über Wertekonflikte. Einen hohen Stellenwert in Heiligenfeld genießt auch das Qualitätsmanagement, in das unsere Mitarbeiter durch regelmäßige QM-Projekte eingebunden werden. Deshalb glaube ich, dass wir unseren Mitarbeitern einen lebenswerten Arbeitsplatz bieten. JF

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.