ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2013Apobank: Vier Prozent Dividende

WIRTSCHAFT

Apobank: Vier Prozent Dividende

Dtsch Arztebl 2013; 110(26): A-1332 / B-1168 / C-1152

Stüwe, Heinz

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Die genossenschaftlich organisierte Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) in Düsseldorf zahlt ihren Mitgliedern auf die Geschäftsguthaben für 2012 wieder vier Prozent Dividende. Bei der Ver­tre­ter­ver­samm­lung in Düsseldorf dankten Aufsichtsrat und Sprecher der Anteilseigner dem Vorstand, der das von den akademischen Heilberuflern getragene Kreditinstitut aus einer schweren Krise herausgeführt hatte. Der Vertrag mit dem seit 2009 amtierenden Sprecher des Vorstands, Herbert Pfennig, wurde vom Aufsichtsrat bis zum 31. August 2017 verlängert. Pfennig will dann in den Ruhestand treten.

Apotheker Hermann S. Keller, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, lobte das persönliche Engagement Pfennigs. Seinem Vorstandsteam und den Mitarbeitern sei es gelungen, die Bank wieder auf ein solides Fundament zu stellen. Ein leicht auf 45 Millionen Euro gesteigerter Jahresüberschuss setzte das Institut in die Lage, zwölf Millionen Euro in die Rücklagen zu stecken und 33 Millionen Euro an die Mitglieder auszuschütten. Trotz der Niedrigzinsphase, die die Erträge tendenziell drückt, stellte Pfennig für 2013 einen Gewinn auf Vorjahreshöhe und eine unveränderte Dividende in Aussicht.

Die Verzinsung der Geschäftsguthaben macht die Bank für neue Genossen attraktiv: Hatte die Mitgliederzahl 2012 wieder die Marke von 100 000 überschritten, konnten seit Jahresanfang schon 1 850 neue Anteilseigner gewonnen werden, die circa 50 Millionen an neuen Geschäftsguthaben zeichneten. Die freiwillige Zeichnung neuer Geschäftsanteile sei bisher noch unbegrenzt möglich, sagte Pfennig. Von der Möglichkeit einer verpflichtenden Kapitalerhöhung macht die Apobank daher erst einmal keinen Gebrauch. Stü

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