ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2013Kurt Kieselbach: Journalist mit swingendem Saxofon

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Kurt Kieselbach: Journalist mit swingendem Saxofon

Dtsch Arztebl 2013; 110(26): A-1327 / B-1163 / C-1149

Stüwe, Heinz

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Auf Ärztetagen und gesundheitspolitischen Kongressen macht er sich rar. Dafür ist er auf Bühnen präsent, wenn auch eher auf kleineren. Zum Beispiel im traditionsreichen Jazzlokal „Em Streckstrump“ in der Kölner Altstadt. Kurt Kieselbach, langjähriger gesundheits- und sozialpolitischer Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“, ist im Ruhestand das geworden, was er als Jugendlicher schon mal war: Bandleader. Seit damals spielt er Altsaxofon und chromatische Mundharmonika. Seine Combo „A Lot Of Swing“ hat swingende Jazztitel, ergänzt um Boogie-Woogie-Stücke und den einen oder anderen Popsong im Repertoire. Die Musik hat Kurt Kieselbach, der am 6. Mai das 75. Lebensjahr vollendet hat, jung gehalten.

Kurt Kieselbach, Foto: privat
Kurt Kieselbach, Foto: privat

Dass Musik und Medizin keine Gegensätze sind, weiß der gebürtige Ostpreuße aus Sankt Augustin bei Bonn nicht erst, seit er in den 70er Jahren die Zeitschrift „Musik + Medizin“ geleitet hat. Über viele Jahre – von 1975 bis 1992 – war Kieselbach mit dem Hartmannbund verbunden: als Chefredakteur der Zeitschrift „Der deutsche Arzt“, als Geschäftsführer des Hartmannbund-Verlages und später Geschäftsführer im Verband. Seine guten Kontakte, nicht nur in die Ärzteschaft, nutzte er, um als freier Journalist so manches heiße Eisen anzufassen – die Artikel immer durchrecherchiert, jede Zahl gecheckt und deshalb nicht angreifbar. Eine abwechslungsreiche berufliche Vita haben viele, aber kaum jemand kann darüber so wie Kurt Kieselbach erzählen, dass einem die Tränen kommen – vor Lachen. Heinz Stüwe

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