ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPraxis Computer 6/1998MediStar: Dienstleistungen für die Arztpraxis

Supplement: Praxis Computer

MediStar: Dienstleistungen für die Arztpraxis

Dtsch Arztebl 1998; 95(45): [6]

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LNSLNS Der langjährige Spitzenreiter bei den Systeminstallationen, das Softwarehaus MediStar, Hannover, hat Firmenanteile an die Stada Arzneimittel AG abgegeben. Damit soll nach Angaben des Softwarehauses der Zugang zum europäischen Markt erleichtert werden, auf dem das Generika-Unternehmen stark engagiert ist. Darüber hinaus steht mit der Minderheitsbeteiligung des pharmazeutischen Unternehmens Kapital für zukünftige wichtige Investitionen zur Verfügung.
Mit MediStar 3.0 wird auf der Medica die neue Programmgeneration der erfolgreichen Softwarelösung gezeigt - ein auf die Abläufe einer modernen Arztpraxis abgestimmtes 32-Bit-Programm, das auch die zunehmenden Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit ärztlichen Handelns berücksichtigt. Bei der Entwicklung wurde Wert auf die Vereinfachung täglicher Routinearbeiten gelegt. So lassen sich mit dem integrierten Makrorekorder beispielsweise immer wiederkehrende komplexe Programmabläufe speichern und auf Knopfdruck auslösen. Das Programm unterstützt den niedergelassenen Arzt auch als Unternehmer, indem es die für das Praxismanagement und -marketing notwendigen Informationen zur Verfügung stellt. Hierzu gehören zum Beispiel medizinische und betriebswirtschaftliche Auswertungen, die vielfältige Möglichkeiten zur Analyse der Praxis im Hinblick auf die Patienten- und Leistungsstruktur sowie zur Effizienz- und Kostenkontrolle bieten. Das bereits in über 600 Praxen eingesetzte Programm, das Euro- und "Jahr 2000"-fit ist, steht allen Anwendern im Rahmen der Softwarepflege kostenfrei zur Verfügung.
Mit "MovieStar" wird ein ausgereiftes Archivierungsprogramm gezeigt, mit dem sich Bilder und Dokumente auf einfache Weise in alle gängigen Praxisprogramme unter den Betriebssystemen Windows NT bzw. 95 einlesen und wieder aufrufen lassen. Diese systemübergreifende Kommunikationsfähigkeit macht das Programm vor allem für Ärzte interessant, deren EDV-Partner kein eigenes Archivierungsprogramm anbietet, oder für Anwender, die bislang noch keine überzeugende Möglichkeit fanden, die digitale Archivierung unabhängig von der sonstigen EDV zu betreiben.
Für die Archivierung kommen neben Ultraschall- und Endoskopie-Aufnahmen auch Daten von allen gängigen medizinisch-technischen Geräten mit einem Video-Ausgang in Frage. Darüber hinaus lassen sich auch Röntgenbilder und Textdokumente mit Hilfe eines Scanners in die EDV einspeisen.
Das Programm ist auf Netzwerkbetrieb ausgelegt, so daß die archivierten Unterlagen unmittelbar aus der elektronischen Karteikarte des Patienten heraus an jedem PC-Arbeitsplatz in der Praxis auf den Bildschirm gerufen, befundet oder ausgedruckt werden können. Der rasche Zugriff ist durch verschiedene patientenübergreifende Quersuchfunktionen sowie eine Minibildübersicht gewährleistet. Die dokumentenechte Langzeitarchivierung erfolgt auf CD-ROM.
Mit der Programmversion 3.0 und den vorhandenen digitalen Kommunikationsnetzen sind die Voraussetzungen für die Integration neuer Dienstleistungen für Ärzte - wie die Erstellung und Versendung elektronischer Arztbriefe, die Verwaltung digitaler Bilder, der Zugang zu medizinischen Datenbanken oder dem Internet, die Videokonferenz mit Kollegen oder die Privatabrechnung online - vorhanden.
Mit "ComSafe" wird ein auf Infrarotbasis arbeitendes Zugangsberechtigungssystem für Computerarbeitsplätze präsentiert, das den unbefugten oder unerwünschten Zugriff auf Daten in Abwesenheit des Arbeitsplatznutzers verhindert. Das System sperrt automatisch die Tastatur und/oder Maus und schaltet den Bildschirm dunkel, sobald sich der Anwender vom Arbeitsplatz entfernt. Unbefugte Personen können so weder Einblick in die gerade bearbeiteten Daten nehmen noch eigenmächtig Daten ändern. Nach Rückkehr des Benutzers an den Arbeitsplatz wird das System automatisch wieder freigegeben.
Viel Raum widmet das Unternehmen den Facharztlösungen. Für nahezu alle Fachrichtungen gibt es spezielle Software in Form von Facharztdateien. Außerdem stehen für die meisten Fachrichtungen komplexe Digitalisierfolien und -dateien mit zum Teil bildhaften Darstellungen zur Verfügung. Die Facharztdateien und die spezifischen Digibrettlösungen wurden von Ärzten auf der Erfahrungsgrundlage der täglichen Arbeit in der Praxis entwickelt und sind daher auf die tatsächlichen Anforderungen der Anwender ausgerichtet. ©
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