ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2013Deutsches Ärzteblatt: Impact-Faktor klettert auf 3,542

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Deutsches Ärzteblatt: Impact-Faktor klettert auf 3,542

Dtsch Arztebl 2013; 110(27-28): A-1345 / B-1181 / C-1165

Baethge, Christopher

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Der Impact-Faktor des Deutschen Ärzteblattes ist zum dritten Mal in Folge gestiegen: Der Journal Citation Report 2012, veröffentlicht am 19. Juni 2013, weist als neuen Impact-Faktor 3,542 aus – nach 2,920 im vergangenen Jahr. Erstmals befindet sich das Deutsche Ärzteblatt damit unter den vorderen 20 aller 152 Fachzeitschriften aus dem Bereich „Medicine, General and Internal“. Der mittlere Impact-Faktor aller Journale dieser Rubrik liegt bei 1,1.

Der Impact-Faktor für 2012 ergibt sich aus der Zahl der Zitate im Jahr 2012, die sich auf die Jahrgänge 2011 und 2010 einer Zeitschrift beziehen, geteilt durch die Anzahl der in diesen beiden Jahren veröffentlichten Original- und Übersichtsarbeiten. So sind 2012 die medizinisch-wissenschaftlichen Artikel des Deutschen Ärzteblattes der Jahre 2010 und 2011 insgesamt 719-mal zitiert worden. Dabei standen in den beiden Jahrgängen 203 Original- und Übersichtsarbeiten auf unseren Seiten: 719/203 = 3,542.

Impact-Faktor des Deutschen Ärzteblattes International seit 2009
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Dieser Impact-Faktor gilt für die wissenschaftlichen Arbeiten in der Rubrik Medizin des Deutschen Ärzteblattes, denn alle dort erscheinenden Artikel übersetzen wir ins Englische und publizieren sie in unserer frei zugänglichen Online-Ausgabe Deutsches Ärzteblatt International. Es ist diese Ausgabe, die in den wichtigen Datenbanken, wie etwa Medline, gelistet ist, und für die Thomson Reuters den Impact-Faktor berechnet – genauso wie für rund 12 000 wissenschaftliche Periodika. Da Thomson Reuters längst nicht alle weltweit erscheinenden wissenschaftlichen Quellen auswertet, dürfte die tatsächliche Zahl der Verweise auf das Deutsche Ärzteblatt noch deutlich höher liegen.

Aus eigenen Auswertungen unserer Zitate in anderen Journalen wissen wir, dass weniger als ein Drittel tatsächlich aus deutschsprachigen Zeitschriften stammen und dass mittlerweile fast die Hälfte der Autoren, die uns zitieren, keine deutschen Muttersprachler sind – ein Hinweis auf eine gute internationale Akzeptanz des Deutschen Ärzteblattes International.

An der Spitze der Rubrik „Medicine, General and Internal“ hat sich nicht viel geändert: Das „New England Journal of Medicine“ führt die Liste an (51,7), auf den weiteren Plätzen folgen „The Lancet“ (39,1) und das „Journal of the American Medical Association“ (30,0). Hinter diesen drei seit langem etablierten Spitzenjournalen werden die Unterschiede bereits deutlich kleiner.

Aus dem Journal Citation Report 2012 wurden 66 Zeitschriften ausgeschlossen – mehr als jemals zuvor. In diesen Fällen hatten die Bibliometriker von Thomson Reuters ein „abnormes Zitiermuster“ festgestellt, das zu einer „Verzerrung“ des Impact-Faktors geführt habe. Mit anderen Worten: Hier gibt es Hinweise auf eine Manipulation des Impact-Faktors. bae

Impact-Faktor des Deutschen Ärzteblattes International seit 2009
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