ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2013Korruption: Eine Kampagne
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Minister Bahr ist auf dem besten Wege, mit der unbesonnenen blindwütigen Antikorruptionskampagne die letzten Sympathien zu zerstören, die sein FDP-Team noch übrig gelassen hat. Auf der einen Seite wird das hohe Lied des Wettbewerbs gesungen, auf der anderen Seite sollen typische Wettbewerbsinhalte wie Werbung, Provision und begünstigte Kooperation in der GKV unter Gefängnisstrafe gestellt werden. Die Grenze zwischen Kooperation und Korruption ist fließend und sehr vom Standpunkt des jeweiligen Betrachters abhängig. Gerichte das im Einzelfall entscheiden zu lassen, bedeutet eine weitere Diskriminierung, Verunsicherung und Entmündigung ärztlichen Handelns. Es muss doch noch erlaubt sein, für seriöse Sondertätigkeit als Consultant, Prüfarzt und Referent honoriert zu werden. Das hat mit Bestechlichkeit nichts zu tun. Oder ist das etwa bei Politikern anders? Nein, so ist ein Bundestagswahlkampf nicht zu gewinnen!

Dr. med. Wolfgang Abenhardt, 80335 München

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