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ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2013Reinhold Schulte: Leidenschaft für Schwarz-Gelb

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Reinhold Schulte: Leidenschaft für Schwarz-Gelb

Flintrop, Jens

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Reinhold Schulte, Foto: PKV
Reinhold Schulte, Foto: PKV

„Uns beide verbindet eine gemeinsame Leidenschaft“, sagte Daniel Bahr (FDP) am 19. Juni bei der PKV-Mitgliederversammlung in Berlin zu Reinhold Schulte, dem Vorsitzenden des Verbands der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV), „die Begeisterung für Schwarz-Gelb.“ Zwar stellte der liberale Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter schnell klar, dass sich seine Aussage auf die gemeinsame Leidenschaft für den Ballspielverein Borussia Dortmund bezog, aber man darf getrost davon ausgehen, dass Schulte auch in der Politik eine schwarz-gelbe Regierungskoalition befürwortet und die „Roten“ wie im Fußball als Gegner wahrnimmt.

Schließlich ist der gebürtige Sauerländer einer der entschiedensten Gegner der von der SPD befürworteten Bürgerversicherung. Seine heftigen Wortgefechte mit Bahrs sozialdemokratischer Vorvorgängerin im Amt, Ulla Schmidt, hatten Unterhaltungswert. Schulte lebt auch heute noch auf, wenn er im flammenden Appell für den Erhalt des privaten Systems streiten kann: „Das kapitalgedeckte private Versicherungssystem – sei es in der Pflege oder in der Krankenvollversicherung – ist ein stabilisierender Faktor für die gesamte Gesundheitsversorgung in Deutschland“, betonte der 65-Jährige auch bei der PKV-Tagung.

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Schulte steht seit Juli 2002 an der Spitze des PKV-Verbands. Mit Erreichen der Altersgrenze hat der Vorstandschef der Signal-Iduna-Gruppe nun sein Amt niedergelegt. Zu seinem Nachfolger wählte die PKV-Mitgliederversammlung Uwe Laue, den Vorstandsvorsitzenden der Debeka-Versicherungen. Jens Flintrop

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