ArchivDeutsches Ärzteblatt PP7/2013Psychotherapeuten: Ausgeklammert
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Im Editorial wird ausführlich auf den Versorgungsmissstand bei psychisch Kranken und die Bemühungen der Bundes­psycho­therapeuten­kammer hingewiesen, diesen durch die Forderung nach mehr Praxissitzen zu mildern. Der gleichen Zeitschrift liegt dann die Werbebroschüre der KBV bei, Teil einer aufwendigen Kampagne, finanziert mit unseren KV-Beiträgen, mit der wohl das Image der Ärzteschaft verbessert werden soll. Nun kann man solchen Aktionen mit gutem Recht skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen. Was mir aber dennoch symptomatisch zu sein scheint: „Unsere“ KV erwähnt unsere Berufsgruppe in der Broschüre genau zweimal: Einmal werden wir im Vorwort am Rand miterwähnt, und dann tauchen wir noch einmal auf der letzten Seite auf: 18 167 Psychotherapeuten seien in Deutschland tätig, in der KV Baden-Württemberg sind wir immerhin die zweitgrößte Gruppe in der KV nach den Hausärzten. Angesichts dieses Verständnisses von Interessenvertretung ist wohl der Wunsch illusorisch, die KBV möge sich nach 13 Jahren der Integration der Psychotherapeuten zum Beispiel in Vereinigung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten umbenennen.

Irmgard Baudis, Analytische Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, Göppingen

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