ArchivDeutsches Ärzteblatt19/1996Europäisches Modell: Kurze Wege

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Europäisches Modell: Kurze Wege

P., D.

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LNSLNS Für die Region Rhein-Waal ist ein Modellprojekt gestartet worden, das es Patienten aus dem Kreis Kleve und dem niederländischen Nijmwegen erlaubt, bestimmte Krankheiten im Nachbarland behandeln zu lassen. Die Bürger in Kleve sollen Leistungen vor allem der Nijmwegener Universitätskliniken in Anspruch nehmen dürfen. Ihnen werden damit lange Wege in entsprechende deutsche Einrichtungen beispielsweise im Ruhrgebiet erspart. Die Nijmwegener Bürger können sich ihrerseits ärztlich und fachärztlich in Kleve behandeln lassen.
Die AOK Rheinland hat mit den Universitätskliniken Nijmwegen und Ärzten aus Kleve und den Grenzregionen folgende Leistungen vereinbart: die Behandlung nach Herzoperationen und Nierentransplantationen, Traumatologie, Strahlentherapie und Neurochirurgie. Auch Krankenhäuser auf beiden Seiten der Grenze sind in das Projekt eingebunden.
Das Projekt, das zunächst auf drei Jahre befristet ist, ist mit rund 900 000 DM ausgestattet. Davon tragen die AOK Rheinland und drei niederländische Versicherungen 40 Prozent. Die übrigen 60 Prozent zahlt die Europäische Union. Das niederländische Ge­sund­heits­mi­nis­terium will sich ebenfalls an den Kosten beteiligen.
D. P.
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