PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(29-30): A-1440 / B-1266 / C-1248

EB

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Aspire Award – verliehen von der Firma Pfizer, Dotation: insgesamt 300 000 Euro, an Prof. Dr. Thomas Harrer von der Universitätsklinik Erlangen und Dr. Jens Thiel vom Universitätsklinikum Freiburg. Mit dieser Auszeichnung werden Forschungen zur Rolle des Janus-Kinase-Signalwegs bei rheumatoider Arthritis unterstützt. Das Förderprogramm Inflammation Europe Aspire fokussiert sich auf Grundlagen- und translationale Forschung zu Themen wie zum Beispiel die Rolle der verschiedenen Mitglieder der JAK-Familie, die Effekte einer Inhibition spezifischer JAKs und die pleiotropen Effekte durch die JAK-Hemmung.

Christoph Wyen, Christian Hoffmann, Markus Hentrich und Georg Behrens (von links), Foto: Annette Haberl
Christoph Wyen, Christian Hoffmann, Markus Hentrich und Georg Behrens (von links), Foto: Annette Haberl

Deutscher AIDS-Preis – verliehen anlässlich des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses von der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG). Aus den Händen des DAIG-Präsidenten Prof. Dr. Georg Behrens erhielten Priv.-Doz. Dr. Markus Hentrich, München, Priv.-Doz. Dr. Christian Hoffmann, Hamburg, und Dr. Christoph Wyen, Köln, die Urkunden für ihre gemeinsamen klinischen Arbeiten zu HIV-assoziierten Lymphomen. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Behrens würdigte in seiner Laudatio die bedeutende wissenschaftliche Arbeit der Preisträger, die ihre Forschungsprojekte in Kooperation mit zahlreichen deutschen Zentren trotz geringer finanzieller Ressourcen durch ein außergewöhnliches Engagement ermöglicht haben.

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Johannes Schulte, Foto: UDE
Johannes Schulte, Foto: UDE

Kind-Philipp-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie an Prof. Dr. Johannes H. Schulte, Klinikum der Universität Duisburg-Essen. Er erhielt die höchste deutsche Auszeichnung auf dem Gebiet der Grundlagenforschung zu Leukämie und Krebs im Kindesalter. Der Forschergruppe um Schulte ist es gelungen, die krebsauslösende Wirkung eines bestimmten Gens (Lin28b) bei der Neuroblastom-Entstehung aufzuklären. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist die Analyse von kurzen, regulatorischen Nukleinsäuren, den sogenannten microRNAs.

Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis – verliehen von der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG), Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Marcus Richard Makowski, Radiologe an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte. Er erhält die renommierte Auszeichnung für seine Arbeiten im Bereich der molekularen Magnetresonanztomographie bei kardiovaskulären Erkrankungen. Die DRG hat noch weitere Preise vergeben: Der Alfred-Breit-Preis, Dotation: 20 000 Euro, ging an Prof. Dr. med. Hans Schild, Radiologische Klinik, Universitätsklinikum Bonn, für seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der interventionellen Radiologie. Den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Ring erhielt Priv.-Doz. Dr. med. Florian Vogt, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Lübeck, in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Radiologie.

Forschungspreis „Intensivmedizin“ – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Dotation: 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Andreas Link, Universitätsklinikum Homburg/Saar. Er wurde für seine Arbeit mit dem Titel „Circulating angiopoietins and cardiovascular mortality in cardiogenic shock“ ausgezeichnet. EB

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