ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2013Wiebke Pühler: Medizin in großer Bandbreite

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Wiebke Pühler: Medizin in großer Bandbreite

Dtsch Arztebl 2013; 110(29-30): A-1439 / B-1265 / C-1247

Richter-Kuhlmann, Eva

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Wiebke Pühler, Foto: privat
Wiebke Pühler, Foto: privat

Von langer Hand geplant war es nicht. Vielmehr sei es Zufall gewesen, dass sie überhaupt zur Bundes­ärzte­kammer (BÄK) gekommen sei, erklärt Dr. med. Wiebke Pühler. Dieser Zufall hat sie nun in eine verantwortungsvolle Position geführt: Seit Anfang Juli leitet die Ärztin das Dezernat „Wissenschaft, Forschung und Ethik“ der Bundes­ärzte­kammer.

Für diese Funktion scheint Pühler jedoch geradezu prädestiniert. Nach dem Studium absolvierte sie eine Weiterbildung zur Anästhesistin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und qualifizierte sich zudem in den Bereichen Palliativmedizin und Schmerztherapie. Jahrelang war die Ärztin gleichzeitig aktiv in der Forschung tätig. „Nach der Geburt meiner Tochter war ich auf der Suche nach einer anderen beruflichen Lösung“, erzählt Pühler. Diese fand sie im Wissenschaftsdezernat der BÄK, wo sie schnell Fuß fasste: „Es hat mich fasziniert, in welch großer Bandbreite ich mich mit vielen Einzelthemen beschäftigen konnte“, berichtet sie. Ob Pränataldiagnostik, Reproduktionsmedizin, regenerative Medizin, Transplantation oder Sterbebegleitung – mit all diesen Themen konnte sich die Ärztin während ihrer siebenjährigen Tätigkeit als Referentin identifizieren.

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Und diese Themen lassen Pühler auch jetzt nicht los: Trotz ihrer neuen Funktion als Leiterin hat sich die Ärztin vorgenommen, auch weiterhin wissenschaftlich fundierte Ausarbeitungen zu schreiben. „Gerade angesichts einer zunehmenden Gesetzgebung möchte ich dazu beitragen, dass die Regelungen für Ärztinnen und Ärzte überschaubar bleiben.“ Eva Richter-Kuhlmann

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